Anzeige

Die Linke

Unbekannte malen Zebrastreifen auf die Charlottenstraße

Bei der Google-Suche bevorzugen!

In der Nacht vom 3. zum 4. September haben Aktivist*innen des Widerstands-Kollektivs einen Zebrastreifen auf die Charlottenstraße gemalt. Er befindet sich auf Höhe der Angelikastraße. Mit der Aktion will die Gruppe auf fehlende sichere Querungsmöglichkeiten aufmerksam machen.

Falscher Zebrastreifen an der Charlottenstraße - Foto: Anton Launer
Falscher Zebrastreifen an der Charlottenstraße – Foto: Anton Launer

An der Charlottenstraße gibt es derzeit als Querungshilfe eine Mittelinsel, außerdem ist auf der Charlotten- und der angrenzenden Heideparkstraße von 7 bis 16 Uhr Tempo 30 angeordnet. Im Viertel rund um die Angelikastraße gilt ganztägig eine Tempo-30-Zone. An der nördlichen Seite der Charlottenstraße stehen Lenkungsgitter, die Fußgänger*innen den Weg zur Verkehrsinsel weisen sollen.

Die Querung der Charlottenstraße ist nach Einschätzung der Aktivisten ein wichtiger Weg für Familien im Viertel rund um das Waldschlößchenareal. In der Umgebung befinden sich die 19. Grundschule am Jägerpark, das Kinderhaus am Jägerpark und die Kindertagesstätte „An der Dresdner Heide“. Viele Kinder und Eltern sind dort täglich unterwegs.

Bei einer Begutachtung vor Ort ließ sich feststellen, dass Autofahrer*innen auf den aufgemalten Zebrastreifen nicht so reagierten, wie es die StVO in Paragraph 26 vorsieht. In einer kurzen Stichprobe stellte der Autor fest, dass die PKW weder die Geschwindigkeit verringerten noch beim offenkundigen Querungswunsch anhielten. Dabei reichen die aufgebrachten Streifen eigentlich aus, um den Fußgängerüberweg zu markieren. Das Schild (Richtzeichen 350) kann, muss aber nicht, zusätzlich aufgestellt werden.

Anzeige

Queenz of Piano

Anzeige

Veronica Fusaro

Anzeige

teilAuto

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Alternatives Akustikkollektiv

Anzeige

Peter Heppner mit Band in der Lukaskirche

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

Johannstädter Drachenfest

Anzeige

Sean Koch

Anzeige

VG Biomarkt

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Frisson

Anzeige

Neustadt-Art-Festival

Anzeige

Tony Bauer in der Schauburg

Anzeige

Apparatschik am 20. September bei Kultur am Pavillon

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Zeitlos

Vermutlich wird die Stadtverwaltung in Kürze die illegal aufgebrachten weißen Streifen entfernen lassen. So ist es seinerzeit auch bei dem aufgemalten Überweg am Bischofsweg geschehen. Falls sich die Streifen, wie damals an der Glacisstraße, nicht entfernen lassen, wird vermutlich der Übergang für Fußgänger*innen gesperrt.

Die bislang Unbekannten malten jeweils drei Streifen auf die Fahrbahnen. Foto: Anton Launer
Die bislang Unbekannten malten jeweils drei Streifen auf die Fahrbahnen. Foto: Anton Launer

Forderung besteht seit 2021

Bereits 2021 befasste sich der Stadtbezirksbeirat Neustadt mit einer Liste möglicher Standorte für Zebrastreifen. Darin waren zwei Querungsmöglichkeiten auf der Charlottenstraße vorgesehen. Einer der vorgeschlagenen Standorte befand sich auf Höhe der Angelikastraße. Die damalige Initiative sollte Wege für Kinder sicherer machen und ihre selbstständige Mobilität fördern (Neustadt-Geflüster vom 15. Juni 2021).

„Nach fünf Jahren gibt es immer noch keine Lösung. Gerade bei Schul- und Kitawegen darf es nicht zu langwierigen, erfolglosen Prüfverfahren kommen. Die Verkehrsinsel ist durch die lange Gerade sehr gut einsehbar und eignet sich bestens für einen Zebrastreifen. Deshalb haben wir ihn nun selbst gemacht“, erklärt nun die Gruppe Widerstands-Kollektiv.

Kollektiv fordert Verkehrsberuhigung

„Wir können nicht nachvollziehen, warum die Verwaltung besonders vulnerablen Verkehrsteilnehmenden mehr Sicherheit im Straßenverkehr verwehrt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gruppe. In Zeiten von mehr und größeren Autos denn je brauche es eine Verkehrsberuhigung. „Da die Stadt ihrer Verantwortung nicht nachkommt, nehmen wir die soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand und laden alle anderen dazu ein, dies ebenfalls zu tun“, so die Gruppe.

Anzeige

Tony Bauer in der Schauburg

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Johannstädter Drachenfest

Anzeige

Sean Koch

Anzeige

Neustadt-Art-Festival

Anzeige

Frisson

Anzeige

Peter Heppner mit Band in der Lukaskirche

Anzeige

Queenz of Piano

Anzeige

Veronica Fusaro

Anzeige

Apparatschik am 20. September bei Kultur am Pavillon

Das Kollektiv kritisiert die Dauer von Verfahren in der Dresdner Verkehrspolitik. Nach Darstellung der Gruppe vergehe zwischen dem Erkennen einer Gefahrenstelle und der Umsetzung von Maßnahmen häufig viel Zeit. Während Prüfungen laufen, Zuständigkeiten geklärt und Prioritäten neu sortiert werden, bestehe die bisherige Verkehrssituation für Kinder, Familien und ältere Menschen fort.

Widerstands-Kollektiv entstand 2025

Das Widerstands-Kollektiv gründete sich Ende Februar 2025. Es ist eines von zwei Nachfolgeprojekten der Letzten Generation. Im Mittelpunkt steht nach eigenen Angaben gerechter Klimaschutz.

Das Projekt betrachtet die Klimakatastrophe als soziale, ökologische und demokratische Krise. Statt Druck auf die Regierung auszuüben, will das Kollektiv selbst aktiv werden. Dabei setzt es nach eigenen Angaben an Orten an, an denen es Zerstörungen und Ungerechtigkeiten sieht. Dafür nutzt die Gruppe verschiedene Protestformen.

Polizei ermittelt

„Die Existenz der Streifen wurde uns um 7.15 Uhr gemeldet“, sagt Polizeisprecher Lukas Reumund auf Nachfrage. Die Polizei ermittle nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung. Außerdem habe man den Sachverhalt an das Straßen- und Tiefbauamt weitergeleitet, das sich nun um die Beseitigung kümmern muss.

Neustadt-Geflüster unterstützen!

30 Kommentare

  1. Wunderbar! Bis das erste Kind bei Dunkelheit von einem Auto umgefahren wird, da die Baumarktfarbe in der Nacht vom Autofahrer nicht gesehen werden kann.
    Und dann sind bestimmt nicht die Aktivisten Schuld.

  2. „…will die Gruppe auf fehlende sichere Querungsmöglichkeiten aufmerksam machen.“

    Und dafür nehmen die sich eine existierende Querungsmöglichkeit…??

  3. Ganz schön viel Kritik in den Kommentaren, weil die Norm nicht passt.
    Also ich find’s gut. Weil’s hinweist auf eine besser Art zu leben mit Vorrang für Fußgänger*innen, mehr Langsamkeit, mehr Achtsamkeit, mehr Rücksichtnahme.
    Mein <3 für den/die Maler*in!

  4. @Frank P: Es geht nicht darum, ob die Norm passt oder nicht. Ich glaube, der Großteil hier wird zustimmen, dass es mehr sichere Querungsmöglichkeiten geben sollte. Offensichtlich reichen einfache Streifen den heutigen Autofahrern nicht aus, deswegen gibt es meistens das blaue Schild und extra Licht. Dafür zu kämpfen ist richtig.

    Aber eine Situation zu schaffen, in der sich Fußgänger vermeintlich sicher fühlen und Autofahrer aber nicht angesprochen, ist hochgefährlich und dem Anliegen der Gruppe völlig zu wider. Das darf die Gruppe auch ruhig verstehen und akzeptieren.

  5. Ich finde die Aktion gut. Deutlicher kann man den Bedarf nach einem Zebrastreifen eben nicht artikulieren und ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen mit Augenmaß handeln und sich die Sache gut überlegt haben (so naiv darf ich bitte sein).
    Was an der Aktion gefährlich sein soll, verstehe ich nicht. Man sollte im Straßenverkehr immer, egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto Augen und Ohren offen haben und im Zweifel den Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen. Es gibt keine garantierte Sicherheit durch Ampeln oder andere offizielle Verkehrsregelungen, auch wenn sie das Maß an Sicherheit erhöhen. Sicherheit entsteht nur, wenn wir uns ständig an die eigene Nase fassen und aufpassen.
    PS: die Streifen waren heute schon mit orangenem Tape abgeklebt – das geht dann immer schnell :)

  6. @Jonk
    Ich versuche mir das gerade vorzustellen: Ein Kind geht über den Zebrastreifen und schaut weder rechts noch links, weil es weiß, dass es am Zebrastreifen sicher ist. Gleichzeitig kommt ein Autofahrer und denkt nicht ans Bremsen, weil er weiß, dass der Zebrastreifen irregulär ist. Das wäre, was ich „hochgefährlich“ nenne würde. Aber auch „ziemlich unrealistisch“. Die Dresdner Verkehrsteilnehmer sind in der Regel viel besser, als ihr Ruf hier im Forum glauben machen könnte. (Ausreißer gibt es natürlich immer…)

  7. @Andi R
    Das Überkleben geht tatsächlich schnell und aus der selben Ambition wie auch das widerrechtliche Aufmalen. „Sicherheit“.

    Weil ein selbstgemalter Zebrastreifen Fußgängern eine Sicherheit vorgaukelt, die gar nicht existiert. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wartet man mit der Beseitigung einer Gefahrenquelle erstaunlicherweise ungern erst auf den ersten Unfall.

  8. @Mahner schuld hat der Autofahrer. Ist Klar in Paragraph 3 der StVO geregelt. Stichwort Sichtfahrgebot und besondere Rücksicht auf Kinder.

  9. @Schweesdo Onie: Ließt du auch die Artikel, oder nur die Überschrift und dann die Kommentare? In dem Artikel steht eindeutig (ich zitiere):

    „Bei einer Begutachtung vor Ort ließ sich feststellen, dass Autofahrer*innen auf den aufgemalten Zebrastreifen nicht so reagierten, wie es die StVO in Paragraph 26 vorsieht. In einer kurzen Stichprobe stellte der Autor fest, dass die PKW weder die Geschwindigkeit verringerten noch beim offenkundigen Querungswunsch anhielten.“

  10. Auch an dieser Stelle muss das einzig bekannte Allheilmittel der Dresdner Verkehrsplanung zum Einsatz kommen: eine neue Ampelanlage! Zebrastreifen, so ein weltfremder, unbürokratischer und viel zu billiger Schmarrn.

  11. @Jonk
    Vielleicht war ich tatsächlich etwas zu gutmütig bei der Berurteilung der Rücksichtnahme von Dresdner Autofahrer:innen. Wäge ich allerdings ab zwischen meinen eigenen langjährigen Erfahrungen und einer kurzen Stichprobe, bin ich aber auch nicht wirklich überzeugt. Ich halte ein Zusammentreffen von Unfähigkeit auf beiden Seiten immer noch für unwahrscheinlich. Aber selbstverständlich sollte die Angelegenheit schnellstmöglich nachhaltig geklärt werden, sprich, her mit einem „echten“ Zebrastreifen.

  12. @ Monsieur Calvin Candie

    Wir kommen zu einer unterschiedlichen Einschätzung derselben Sache – und das ist völlig ok :).

    Im Übrigen denke ich, dass wir aktuell drängendere Fragestellungen in unserer Gesellschaft haben als bemalte Straßen (oder Tauben-Demos).

  13. @Schweesdo Onie
    Genau, her mit dem richtigen Zebrastreifen!

    Ich kann im übrigens die Frustration der Gruppe komplett nachvollziehen. Vor allen Dingen unklare Zuständigkeiten sind der Genickbruch für alle, die sich irgendwie dafür engagieren, dass irgendwas besser wird.

    Meine Lieblingsbeispiele:

    1. Stauffenberg Ecke Marienallee (Waldschlößchenbrücke Richtung Königsbrücker): Katastrophale Radwegführung, Fußgänger von oben kommend kollidieren mit schnellen Radfahren, weil da na hohe Mauer ist. Weil es eine Bundesstraße ist, ist der Bund zuständig und 30 dürfen dort auch nicht sein. Der Denkmalschutz möchte die Mauer gerne behalten. Die lokale Verkehrsbehörde kann wenig machen. Immerhin haben die Eltern der obigen Schule eine andere Ampelschaltung durchgesetzt.

    2. Vor der Kantine Nr. 2 steht das Verkehrsschild immer noch gegenüber von einem Tisch und der verbliebene Gehweg ist viel zu schmal. Auf dem Fußweg fahrenden Kinder kommen nicht durch. Erst recht, wenn dort Fahrräder angeschlossen sind. Das Thema haben wir durchgekaut, als unsere Kinder noch auf die Grundschule gingen. Und das ist schon paar Jahre her. Irgendein Amt hat die Erlaubnis für die Tische mal erteilt, deswegen kann das Ortnungsamt nichts machen, und das Schild darf natürlich auch nicht versetzt werden. Also findet man sich damit ab, dass das so Scheiße ist, wie es ist.

    Soll ich jetzt als Aktivist, der diesen Behörden Hick-Hack hat nicht mehr ertragen kann, das Straßenschild absägen oder den Tisch abbauen?

  14. wie kann euch das Thema Tauben so triggern? Dieser Beitrag hatte nichts damit zu tun!
    Dieser Taubenhass wird vererbt, nachgeplappert und nicht reflektiert. Das muss wirklich schlimm sein, Lebewesen wegen nichts zu hassen. Sie haben dir nichts getan, suchen die Nähe zum Menschen, sind unfassbar lieb und brauchen uns! Und ja, auch wenn du Tauben nicht magst, solltest du Vereine unterstützen, die die Population human verringern durch Eiertausch. Dieser Hass steht für mich auf einer Stufe mit Rassismus und Intoleranz.

  15. @Böhmi:

    Hä?

    Zur Einordnung: Ich habe nur geschrieben, und ich glaube das war ich der erste hier, dass es aus meiner Sicht wichtigere Dinge in diesem Land gibt als Tauben-Demos. Wie kommst du darauf, dass daraus gleich ein Hass auf Tauben resultiert? Da komme ich nicht mehr mit (muss ich aber auch nicht).
    Aus meiner Sicht sind das typische Themen einer Wohlstandsgesellschaft. So, ich gehe mal meinem Hobby nach und entferne weiter gruselige Dynamo-Aufkleber (Autsch – nächster Triggerpunkt).

  16. @Andi

    Hä?
    Leid bin Lebewesen und Engagement gegen Leid soll Teil einer Wohlstandsgesellschaft sein???
    Dein Satz zeigt, wie verwahrlost die Gesellschaft ist, die kein Wert auf den Schutz der Schwächsten legt. Gute Besserung!

  17. Die Wahl der Proteststelle ist ungefähr so sinnvoll wie die Fahrradwege auf der Bautzner… Ich fahre seit 20 Jahren zu verschiedenen Zeiten an dieser Stelle vorbei und habe in diesem Zeitraum, genau dort vielleicht fünf Fussgänger gesehen. Ja da ist eine Kita, aber die Kinder werden dort mit dem Auto oder Fahrrad vorbeigebracht. Zur sicheren Überquerung gibt es für die Kleinen 20m entfernt an der Fischhausstraße ein Ampel. War dem Widerstandskollektiv langweilig?

  18. @Böhmi und Andi R.
    Ui, da schreib ich doch schnell noch was dazu (bevor hier wieder jener kommt, der meckert, dass das aber nicht das Thema des Artikels sei und deshalb – kraft seiner Wassersuppe- nicht zum Thema gemacht werden darf- passiert recht regelmäßig…)
    Zur Einordnung: Persönlich bin ich der Meinung, Tiere brauchen mehr Schutz. Trotzdem möchte ich hier eher @Andi R. zustimmen, der wahrhaftig nirgendwo Hass oder Verwahrlosung erkennen gelassen hat, die Vorwürfe halte ich für absurd. Zudem hat er, nüchtern betrachtet, recht: Taubenschutz IST ein Problem der Wohlstandsgesellschaft (sonst landen die nämlich im Topf) und wir leben in einer- somit IST es unser Problem. Auch hier kein Grund für fragwürdige Besserungswünsche, mit denen in meinen Augen dem Tierschutz ein (Achtung, Wortwitz) Bärendienst geleistet wird.
    Und zu guter Letzt: Aus einer unschuldigen Nebenbemerkung den Zustand einer Gesellschaft zu diagnostizieren, die „kein Wert auf den Schutz der Schwächsten legt“ ist hochgradig gewagt. Ich bin durchaus auch der Meinung, dass die Schwächsten eher mehr Schutz als weniger brauchen- nur denke ich bei „Schwächste der Gesellschaft“ an recht viel – aber keine Tauben! (Ist vielleicht ein Lernprozess, aber ich glaube, das wird bei mir nix mehr…)

  19. @Hechti: Die Entfernung zur Ampel an der Fischhausstr. beträgt ca. 230 m statt 20 m. Also fast einen halben Kilometer Umweg.

    Sei’s drum, dir flächendeckende Einführung von Zebrastreifen, wie in anderen Ländern üblich, will man hierzulande derzeit nicht.

  20. @Andi R.
    Ich würde behaupten, wir kommen zur selben Einschätzung bei unterschiedlichen Sachen.

    Insofern stimme ich, Wunder gibt es immer wieder, ebenso @Schweesdo Onie vollumfänglich und zu. Man kann sich für sehr viel Einsätzen und für seine Überzeugungen kämpfen, sollte sich jedoch darin manchmal nicht verlieren um im schlimmsten Fall an der Wahlurne überholt zu werden. Denn anders als am Zebrastreifen, ist dort das Überholen nicht verboten.

  21. @Hoppla

    230 Meter sind „fast“ 500 Meter. Da werden die Rundungsregeln aber sehr ausgereizt. Ich bin gespannt, ob es hierzu nun eine wissenschaftliche Aufarbeitung von unserem Graf Zahl gibt.

  22. @Monsieur Calvin Candie

    ein halber Kilometer deshalb, weil da „Umweg“ steht. Also 230 m hin und 230 m auf der anderen Seite wieder zurück. Das macht man dann vielleicht nicht wenn man’s eilig hat.

    Im übrigen finde ich Verkehrsinsel schon einen riesigen Sicherheitsgewinn und es gibt tatsächlich Stellen, da wäre es dringender geboten.

  23. @MCC
    Natürlich komme ich der Anfrage gerne nach… Dyskalkulie ist weiter verbreitet als man denkt :)

    2x230m=460m ist die Lösung

    Graf Zahl oder Count Numbers im Original ist im übrigen der mit Abstand coolste Muppet!

  24. Ich glaube, der heißt „Count von Count“ im Original…
    (Aber cool ist er schon. Der Coolste von allen? Vielleicht weil untot…)

  25. @rc
    Mit Graf Zahl, um bei der eingedeutschten Variante zu bleiben, waren Sie gar nicht gemeint. Aber ich freue mich, dass Sie sich angesprochen fühlen, noch dazu vom Namen einer fiktiven Kunstfigur. Die Rechnung ist dann allerdings wieder sehr „RC-like“: Aus 460 Metern wird kurzerhand ein halber Kilometer. #nofront

    Aber bleiben wir bei der Sache: Es gibt also Kinder oder andere Personen, die 230 Meter bis zur Ampel laufen, dort die Straße überqueren und anschließend auf der anderen Straßenseite dieselben 230 Meter wieder zurücklaufen müssen? Nach Adam „Reality Check“ Ries also 500 Meter, nur um am Ende gegenüber der eigenen Ausgangsposition anzukommen?

    Das setzt doch voraus, dass das Ziel exakt dort liegt. Es könnte genauso gut in Richtung der Ampel liegen, in der entgegengesetzten Richtung oder auf einem Weg, auf dem anschließend noch weitere Straßen überquert werden müssen.

    Mehr Sicherheit für alle ist selbstverständlich erstrebenswert. Die interessante Frage ist nur: Wo ziehen wir die Grenze, ab der der Anspruch auf einen möglichst direkten und vollkommen gefahrlosen Weg praktisch nicht mehr erfüllbar ist?

  26. :) vielen Dank ihr zwei für die Hinweise. Bis gestern war ich fälschlicherweise von Count Numbers ausgegangen. Aufgrund meiner allseits bekannten Verehrung bekam ich vor ca. 15 Jahren mal einen Plüschcount geschenkt, an dem hing ein offiziell aussehender Zettel mit Count Numbers. Tja, offensichtlich ist man nie vor Fake News gefeit, aber bei neuen belegten Referenzen revidiere ich liebend gerne meine Meinung, weil ich gerne dazu lerne.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert