Am Sonntag, 20. September, lädt die Scheune zum Communal Dining in den großen Saal ein. Das gemeinsame Mittagessen beginnt um 12.30 Uhr. Einlass ist ab 12 Uhr. Die Veranstaltung läuft unter dem Titel „Food & Folks“.

Foto: Giuseppe Liverino © VisitCopenhagen
Das Format orientiert sich an der Idee des dänischen „Fællesspisning“. Übersetzt bedeutet der Begriff „Gemeinsames Essen“. Menschen aus einer Nachbarschaft oder in Kulturzentren kommen dabei zum Essen zusammen. Das Konzept ist Teil der Hygge-Kultur. Es soll soziale Kontakte stärken und Einsamkeit entgegenwirken. Wie das praktisch aussieht, kann man in einem Youtube-Video sehen.
Essen an langen Tafeln
Die Scheune und das Scheunecafé wollen künftig regelmäßig zum Communal Dining einladen. Im großen Saal kommen die Gäste zum Essen an langen Tafeln zusammen. Dabei können sie miteinander ins Gespräch kommen und neue Leute kennenlernen.
Für den 20. September steht Rote-Linsen-Curry auf dem Menü. Dazu gibt es gerösteten Kürbis mit Erbsenpüree sowie Gurkensalat mit Radieschen, Sesam und frischen Kräutern. Außerdem werden Brot, Raita, Rote-Bete-Meerrettich und Hummus serviert. Leitungswasser ist inbegriffen.
Gemeinsame Buchung für gemeinsame Plätze
Wer mit anderen Personen zusammensitzen möchte, sollte die Tickets gemeinsam in einer Bestellung oder unter demselben Namen kaufen. Kinder bis einschließlich drei Jahre können kostenlos teilnehmen. Für sie muss ebenfalls eine Freikarte gebucht werden.
Food & Folks
- Sonntag, 20. September, 12.30 Uhr, Scheune, großer Saal
- Tickets: 14 Euro, Kinder bis 3 Jahre frei
- Mehr Infos auf scheune.org























Die Idee, Leute aus der Nachbarschaft zum Essen zusammen zu bringen, ist eine wirklich schöne! Das Scheune-Café wird sicherlich -wie so oft- sehr leckeres Essen anbieten. 14€ pro Esser ist als Restaurantbesuch gesehen auch ok und sicherlich keine fette Gewinneinnahme für das Scheune Café. Gleichzeitig ist das Event damit nicht sozial inklusiv und schließt diejenigen aus, die sich eben keinen Restaurantbesuch leisten können. Das finde ich schade.
Im ersten Moment des Lesens dachte ich an ein Mitbring-Essen.
Vielleicht ist aber auch ein solidarisches Preis-System mit Vollzahlern und Soli-Preis und reduzierter Preis für diejenigen klammem Geldbeutel sinnvoll?