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Die Linke

Warnstreik im Nahverkehr am Montag

Am kommenden Montag, 2. Februar, wird der öffentliche Personennahverkehr in ganz Deutschland bestreikt1. Busse und Bahnen bleiben größtenteils den ganzen Tag über stehen. Dazu hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Ziel ist es, bessere Arbeitsbedingungen und teilweise höhere Gehälter für Zehntausende Beschäftigte durchzusetzen. Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen ab.

Warnstreik am Montag Foto: Archiv Anton Launer
Warnstreik am Montag Foto: Archiv Anton Launer

In Sachsen sind vor allem die Verkehrsunternehmen in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau betroffen. Es ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

DVB: Alles Straßenbahnlinien fahren nicht

Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe auf ihrer Website mitteilen, sei mit massiven Fahrausfällen am Montag, den 2. Februar 2026, ab ca. 3 Uhr, bis einschließlich Dienstag, den 3. Februar 2026, ca. 3 Uhr, zu rechnen. Am Dienstag sollen die Fahrzeuge mit Betriebsbeginn wieder planmäßig fahren.

Folgen des Streikaufrufs:

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  • Alle Straßenbahnlinien fahren nicht.
  • Auch die Standseilbahn und Schwebebahn könnten stillstehen.
  • Folgende Buslinien sind wahrscheinlich kaum bis gar nicht unterwegs: 61, 62, 63, 64, 70, 80, EV 3
  • Alle anderen Buslinien (65, 66, 68, 72, 73, 74, 77, 78, 79, 81, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 98 A, 98 B, 98 C, EV 12) könnten teilweise bis komplett fahren.
  • Das Kundenzentrum und die DVB-Servicepunkte bleiben geschlossen. Ebenso sollen die Arbeitsplätze der DVB-Servicehotline sowie Social-Media-Kanäle bestreikt werden.
  • Die DVB weisen darauf hin, dass die Elbfähren, Regionalbusse sowie Regional- und S-Bahnen fahren. Ob ein Bus fährt, kann man in der APP DVB mobil oder auf dvb.de nachsehen.

    Begründung von ver.di

    Die Gewerkschaft ver.di fordert vor allem Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im kommunalen ÖPNV. Dazu zählen kürzere Wochenarbeitszeiten und Schichtzeiten sowie längere Ruhezeiten. Zudem verlangt die Gewerkschaft höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn sind zusätzlich höhere Löhne und Gehälter Gegenstand der Gespräche.

    Von den geplanten Streiks sind fast 100.000 Beschäftigte betroffen. Sie arbeiten in rund 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben der Landkreise sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen.

    Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle verwies auf die hohe Belastung der Beschäftigten durch ungünstige Arbeitszeiten, Schichtarbeit und Zeitdruck. Nach ihren Angaben brauche es rasch Verbesserungen, um die Fluktuation zu senken und Fachkräfte für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen. In den bisherigen Verhandlungen hätten die Arbeitgeber jedoch kaum Zugeständnisse gemacht. Teilweise seien sogar zusätzliche Belastungen vorgesehen, etwa durch längere Schichten oder den Wegfall von Krankengeldzuschüssen.

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    1 Ausnahme: Niedersachsen

    9 Kommentare

    1. „Am kommenden Montag, 2. Februar, wird der öffentliche Personennahverkehr in ganz Deutschland bestreikt.„ ??? FAKEMELDUNG SCHON IM ERSTEN SATZ! Im 2 größten Bundesland (Fläche) Deutschlands darf gar nicht gestreikt werden Friedenspflicht. So steht es auch in der Pressemitteilung (…“Nur die etwa 5.000 Beschäftigten in Niedersachsen sind wegen der anhaltenden Friedenspflicht nicht zum Streik aufgerufen“… von Verdi.

    2. Vielen Dank für den freundlichen Hinweis, ich bin nicht davon ausgegangen, das Neustadt-Geflüster-Leser sich für die Verhältnisse in Niedersachsen interessieren, aber gut, ich hab es mal ergänzt.

    3. …“ich bin nicht davon ausgegangen, das Neustadt-Geflüster-Leser sich für die Verhältnisse in Niedersachsen interessieren“… aha und deswegen schreiben Sie aber von ganz Deutschland …“Am kommenden Montag, 2. Februar, wird der öffentliche Personennahverkehr in ganz Deutschland bestreikt.“… ! Einfach die Wahrheit schreiben würde ja einfach mal genügen. Oder die Pressemitteilungen lesen und verstehen, aber scheinbar ist das schon zuviel. Naja hier kann man ja auch nicht viel erwarten.

    4. @ X: Was ist denn das für ein Ton? Warum so unfreundlich? Ich wundere mich immer wieder, wie manche Leute hier, unter den Artikeln einer kostenlosen Online-Zeitung, die uns zu den neusten Entwicklungen im Stadtviertel informiert, schreiben…

    5. Zumal auch nirgends etwas da stand wie „ausnahmslos in ganz Deutschland“. Wenn schon Krümelka… dann richtig!

    6. So ein Ton soll ja im Zusammenhang mit X nicht ungewöhnlich sein. Als da noch gezwitschert wurde, war es besser.

    7. Hey, Lügen-Anton,

      vielleicht kannst du unter Fußnote 1 noch ergänzen, dass in Leipzig zwar die Bahnen fahren, weil die Oberleitungen sonst einfrieren, aber keine Fahrgäste mitnehmen. Das hast du nicht geschrieben und das gehört auch zur Wahrheit™.
      Achso und in Rudolstadt fährt der ÖPNV auch und in Bautzen und in …
      Achso und Hiddensee wird zwar nicht bestreikt, aber da fährt auch keine Fähre mehr.
      Auch die halbe Wahrheit ist ne ganze Lüge. /s

    8. „Dazu zählen kürzere Wochenarbeitszeiten und Schichtzeiten sowie längere Ruhezeiten.“

      Was sagt denn Herr Merz dazu?

    9. Xchon Xeltsam wie einige Xeitgenossen eingestellt Xind. Keine wirklich beruhigende Entwicklung aber mir liefert sowas zumindest die Erkenntnis, dass ich mit meinen Ergänzungen nicht der „wildeste“ bin. À votre santé!

    Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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