Am 11. September öffnet das AWS-Entwicklungszentrum an der Großenhainer Straße seine Türen für Schüler*innen ab der siebten Klasse – Teil der Aktion „Level IT Up“, bei der sechs Dresdner Unternehmen Einblicke in ihre IT-Arbeit geben. Wer mitmachen will, sollte sich sputen: Anmeldeschluss ist bereits der 9. September, 10 Uhr.

Rund 100 Tech-Fachkräfte aus aller Welt arbeiten im Development Center von AWS (Amazon Web Services) in der Großenhainer Straße 5a. Seit 2013 entstehen dort Technologien, die anschließend rund um den Globus zum Einsatz kommen – vom Betriebssystem Amazon Linux, das auf Millionen von Amazon-Servern läuft, bis zu Amazon Nitro. Mit dieser Technik lassen sich die Ressourcen eines leistungsfähigen Rechners auf viele kleinere virtuelle Maschinen verteilen. Bei AWS laufen solche virtuellen Rechner als sogenannte EC2-Instanzen, die von Unternehmen weltweit genutzt werden.
Was am 11. September passiert
Von 13 bis 15 Uhr dreht sich in der Großenhainer Straße alles um Virtualisierung und Cloud-Technologien – Vorkenntnisse braucht dafür niemand. Erklärt wird, warum Videostreaming und Online-Spiele überhaupt auf Cloud-Infrastruktur angewiesen sind und wie sich bei Bedarf zusätzliche Rechenleistung dazuschalten lässt. Am Ende sollen die Teilnehmenden selbst Hand anlegen und Schritt für Schritt eine eigene virtuelle Maschine aufsetzen.
Auch Datensicherheit ist Thema: Wer Zugriff auf Kundendaten bekommt, bestimmen bei AWS die Kunden selbst. Und an der sogenannten Live Migration arbeitet das Dresdner Team ebenfalls – einer Technik, mit der ein laufender Prozess von einem Rechner auf einen anderen wechseln kann, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss.

„Wir wollen die Begeisterung für das, was wir tun, mit interessierten Schülerinnen und Schülern teilen und sie anstecken, selbst loszulegen. Wir wissen aus eigener Erfahrung: Der Weg in die IT beginnt nicht mit Vorwissen, sondern mit einer Frage, die einen nicht mehr loslässt“, sagt Andreas Stieger, Managing Director beim AWS Development Center Germany. Der Workshop sei „unsere Investition in IT-Talente“, so Stieger weiter. Man wolle zeigen, was hinter alltäglichen digitalen Anwendungen und Logins stecke und dass sich eine Cloud nicht nur nutzen, sondern auch selbst bauen lasse. So klingt Nachwuchsförderung eben, wenn ein Cloud-Konzern sie formuliert – beim Workshop sollen die Jugendlichen jedenfalls selbst ausprobieren können, was dahintersteckt.
Fünf weitere Unternehmen machen mit
Neben AWS sind bei „Level IT Up“ auch Communardo, der städtische Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen, SachsenEnergie, SAP und ZEISS Digital Innovation dabei. Organisiert wird die gemeinsame Initiative von Silicon Saxony.
Insgesamt stehen an verschiedenen Unternehmensstandorten in Dresden zwölf Workshops zur Auswahl. Die Themen reichen von Programmierung, Softwareentwicklung und Künstlicher Intelligenz bis zu Cybersicherheit und Datenschutz. Außerdem gibt es Technik-Challenges und Escape Rooms.

Anmeldung und Bedingungen
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Schüler*innen ab der siebten Klasse und ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt und werden nach Anmeldereihenfolge vergeben. Für den AWS-Workshop „Virtualisierung & Cloud – die unsichtbare Technikwelt“ ist eine verbindliche Anmeldung nötig. Sie ist erst nach der Bestätigung per E-Mail gültig. Pro Person sind maximal zwei Workshops buchbar, für den Besuch bei AWS ist zusätzlich ein gültiger Lichtbildausweis erforderlich.
- Anmeldeschluss ist der 9. September, 10 Uhr. Alle Infos und die Anmeldung gibt es unter www.levelitup.mobi.























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Na prima, nun sind wir bei der Jeff Bezos Werbung angekommen. Dann bitte auch noch Elon Musk. Der hat zumindest den Ukrainern sein Starlink gegeben…
@Alles wird gut
Wenn wir Jeff Bezos persönlich für jeden AWS-Workshop verantwortlich machen, müssten wir bei anderen Unternehmen mir Jugendförderung erst einmal die Eigentümer- und Aktionärsstrukturen durchgehen. Das könnte die Berufsorientierung unnötig verkomplizieren.
Bei Elon Musk gebe ich dir allerdings recht: Starlink war und ist für die Ukraine tatsächlich von erheblicher Bedeutung. Ganz so unkompliziert war das Verhältnis zwischen Musk und der Ukraine über die Jahre allerdings auch nicht. Also sagen wir hier besser erst Danke wenn er es hinbekommt, dass auch sein Cybertruck bei uns die Zulassung erhält. Wird schwer, aber jeder hat so seine Träume.