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Verkehrswende Dresden wirbt mit Kunstaktion für autofreie Carolabrücke

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Die Initiative Verkehrswende Dresden wirbt seit Montag, dem 10. August, mit einer Kunstaktion für eine autofreie Carolabrücke. An einem der verbliebenen Brückenpfeiler-Fundamente installierte die Gruppe ein großes geöffnetes Fenster. Aus diesem fliegen Geldschein-Imitate scheinbar in Richtung Elbe.

Die Initiative Verkehrswende installierte auf dem Fundament der Carolabrücke ein Fenster mit Geld. Foto: Anton Launer
Die Initiative Verkehrswende installierte auf dem Fundament der Carolabrücke ein Fenster mit Geld. Foto: Anton Launer

Nach Angaben der Initiative steht die Installation für drei Themen. Sie soll auf die aus Sicht der Gruppe hohen Kosten einer vierspurigen Brücke hinweisen, die Folgen des Klimawandels thematisieren und einen Blick auf eine grünere Stadt ermöglichen.

Initiative verweist auf Kosten

Mit der Installation will die Initiative ihre Kritik an den Kosten zusätzlicher Autospuren mit dem Thema Klimakrise verbinden. Insbesondere angesichts der gleichzeitigen Kürzungen unter anderem beim öffentlichen Personennahverkehr seien die Ausgaben aus Sicht der Gruppe nicht hinnehmbar.

Die Aktion findet vor dem Hintergrund des in der kommenden Woche tagenden Begleitgremiums sowie der geplanten Demonstration gegen eine vierspurige Carolabrücke statt. Die finale Entscheidung des Stadtrats über den Wiederaufbau soll Anfang September getroffen werden. Die Räte hatten sich im Juni vergangenen Jahres mehrheitlich für eine vierspurige Variante ausgesprochen.

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Offenes Fenster als Symbol

Das geöffnete Fenster soll außerdem auf die Folgen von Hitze und Klimawandel aufmerksam machen. Die Initiative verweist auf die derzeitige Hitzewelle in Dresden und die Zahl der Hitzetoten in Deutschland. Nach ihren Angaben habe es in diesem Jahr bereits 10.000 Hitzetote gegeben.

Asphaltierte Straßen, große Parkplatzflächen und Abgase tragen laut Verkehrswende Dresden zur Erwärmung der Stadt im Sommer bei. Die Initiative verweist außerdem auf den Anteil des Pkw-Verkehrs an den CO₂-Emissionen. Das geöffnete Fenster soll deshalb auch symbolisch für das Durchlüften der aufgeheizten Stadt stehen.

Noah Wolu, Pressesprecher von Verkehrswende Dresden, verdeutlicht das aus Sicht der Initiative mögliche Einsparpotenzial: „Durch den Verzicht auf Pkw-Spuren lässt sich die Brückenbreite etwa halbieren, was die reinen Baukosten um einen zweistelligen Millionenbetrag senken würde.“ Darüber hinaus stünden für reine Straßenbahn-, Rad- und Fußverkehrsbrücken umfangreiche Förderprogramme von Bund und EU bereit, die bis zu 75 Prozent der Baukosten abdecken könnten. „Für die städtische Kasse wird das Bauwerk dadurch nahezu kostenneutral“, so Wolu.

Die so eingesparten städtischen Millionen könnten nach Auffassung der Initiative genutzt werden, um Streichungen bei Sozialem, Bildung und Kultur rückgängig zu machen. Einen weiteren Vorteil sieht die Gruppe in der Bauzeit: Eine schlankere, autofreie Brücke lasse sich schneller planen und fertigstellen, wodurch das Nadelöhr an der Elbe früher beseitigt werden könne.

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Die Initiative hält die autozentrierte Planung zudem für verkehrspolitisch überholt. Autos benötigten vergleichsweise viel Platz für ihre Transportleistung, da in den meisten Fahrzeugen nur eine Person sitze. ÖPNV, Rad- und Fußverkehr könnten auf derselben Fläche ein Vielfaches an Menschen befördern.

Als zentrale Nord-Süd-Achse verbindet die Carolabrücke die Universität, den Hauptbahnhof und die Altstadt mit der Neustadt sowie dem industriellen Norden. Um diese Routen zukunftsfähig zu machen, brauche es nach Ansicht der Initiative eine höhere Taktung der Straßenbahnlinien 3, 7 und 8 sowie eine leistungsfähige Fahrradschnellstraße.

Dass der Autoverkehr eine solche Brücke nicht mehr benötige, zeige nach Einschätzung von Verkehrswende Dresden die Praxis: Die Autofahrerinnen und Autofahrer hätten sich in den vergangenen Monaten an die Ausweichrouten gewöhnt. Die Initiative verweist dabei auf den verkehrsplanerischen Grundsatz des induzierten Verkehrs: Zusätzliche Straßenkapazitäten können zusätzlichen Autoverkehr erzeugen. Umgekehrt könne mehr Platz für umweltfreundliche Verkehrsmittel deren Nutzung fördern und zugleich die Aufenthaltsqualität in Wohnvierteln verbessern.

Verkehrswende Dresden ist eine politische Aktionsgruppe, die sich seit 2018 für die Verkehrswende in Dresden einsetzt. Die Aktivist:innen thematisieren die aus ihrer Sicht notwendige Veränderung mit öffentlichkeitswirksamen und kreativen Protestaktionen. Das Aktionsspektrum reicht von Demonstrationen über Bildungsangebote bis zu urbanen Interventionen. Der aktuelle inhaltliche Schwerpunkt liegt auf einer autofreien und lebenswerten Neustadt.

Entscheidung im Stadtrat steht bevor

Das Begleitgremium zur Carolabrücke soll in der kommenden Woche tagen. Anfang September soll der Dresdner Stadtrat die finale Entscheidung über den Wiederaufbau treffen.

In unmittelbarer Nähe des Kunstwerks soll am Sonntag eine Kundgebung stattfinden. Foto: Verkehrswende Dresden
In unmittelbarer Nähe des Kunstwerks soll am Sonntag eine Kundgebung stattfinden. Foto: Verkehrswende Dresden

Kundgebung am Sonntag

Zuvor ist eine Demonstration für eine zweispurige Carolabrücke angekündigt. Unter anderem rufen der BUND, Greenpeace, der Stura und Dresden Zero dazu auf. Sie findet am Sonntag, dem 16. August, von 14 bis 15.30 Uhr statt. Die Veranstalter*innen rufen dazu auf, unterschiedliche Fortbewegungsmittel mitzubringen. Genannt werden Bobbycar, Laufrad, Tandem, Skateboard und Fahrrad. Treffpunkt ist an den Elbwiesen auf der Neustädter Seite an der ehemaligen Carolabrücke, also genau dort, wo derzeit das Fenster offen steht.

66 Kommentare

  1. …wenn die Initiative grüne Vorhänge gewählt hätte, wäre die Stadt jetzt grüner. Die Bezeichnung „Kunst“ auch im Sinne des erweiterten Kunstbegriffes halte ich hier für fraglich, aber die Installation wird sich schon schnell in die einzelnen Bestandteile auflösen und die Umgebung als Müll bereichern. Die gewünschte Utopie (weniger) bleibt was Sie ist….

  2. In der Tat kommt eine gewichtige Frage hier auf. Die Stadt hatte mehrfach behauptet, die neue Brücke (nahezu) allein finanzieren zu müssen. Für die anteilige Baumasse des Straßenbahnkörpers sowie der Radwege (und Fußwege) erhält die Stadt aber grundsätzlich hohe Fördermittel. Wieviel der avisierten 140 Mio € macht das denn nun aus? Wieviel würde eine reine „Umweltverbund“-UV-Brücke (Tram, Fuß, Rad) an sich etwa kosten, und wieviel wäre dann noch der Eigenanteil der Stadt??
    Milchmädchen rechnet: 140 Mio für Große Lösung (mit Allem), ca. 75 Mio für UV-Brücke – davon bei 75% Förderquote nur noch ca. 18 Mio für die Stadt. Statt 140 Mio € also nur knapp 20 Mio = 120 Mio gespart (bei dann real 180 Mio sind es 160 Mio € gespart).
    Da alle Steuerzahlenden jene 120 bis 160 Mio zahlen müssen (Kredit abbezahlen), zahlen die Bürger also v.a. für die Autobrücke extrem viel.
    Gut, daß wir einen solch klugen und weisen Stadtrat haben.

  3. Ganz wichtige Demo, bräuchte viel mehr Aufmerksamkeit und profesionelle Kampagne über soziale Medien.

  4. Wie die Initiative schon festgestellt hat, handelt es sich um die zentrale innerstädtische Nord-Süd-Verkehrsachse. Die ohne Brücke betreiben zu wollen, zeugt von hoher fachlicher Expertise. Und morgen lernen wir, wie man 273.500 KFZ in Dresden einfach wegzaubert. Vielleicht gibt es bald auch ein neues Geschäftsmodell, man fährt mit dem Auto in Elbnähe, quert diese zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ÖPNV und fährt auf der anderen Seite mit dem KFZ des Tauschpartners weiter. Am Nachmittag wird dann wieder zurückgetauscht. Und wer etwas Geld übrig hat, kauft sich halt noch ein zweites Auto :)

  5. Das klingt total vernünftig, ich finde das eine sehr gute Aktion! 2 Spuren reichen völlig aus und wenn es noch Förfergelder dazu gibt, umso besser!

  6. Danke für die Initiative. Zumal Dresden ja noch ein viel größeres Brückenproblem hat. Wie viel Bauland könnte man/frau in der Innenstadt gewinnen, wenn die Stadtautobahn zu einer innenstadtverträglichen Stadtstrasse zurückgebaut würde.

  7. @versteher: Auch wenn ich mich wiederhole, in Dresden gibt es keine Stadtautobahn. Wer diese meint, dem sei die Liste von Stadtautobahnen und der dazugehörige Wikipedia-Artikel empfohlen. Aber vielleicht ist es auch notwendig, diese falsche Argumentation zu verwenden, um die eigene Ideologie zu rechtfertigen? Achso, in anderen vergleichbaren Städten, auch den gern genannten Vorzeigestädten wie Kopenhagen, Paris etc., sind die innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen auch gern mal sechs- bis zehnspurig ;-)

  8. Ja frau muss es auch nicht Stadtautobahn nennen. Sagen wir Autoverkehrsschneise, okay? Können wir jetzt zum Inhaltlichen übergehen? Die Verkehrsplaner sagen, dass eine zweispurige Brücke reicht. Warum dann vierspurig? Damit es als Stadtlichtung bleibt? Oder ist das wie mit der Walrettung? Frau kann ja auch eine spätere Erweiterung mitplanen, wenn sie nötig wird. Bei der Budapester Verkehrsschneise wurde auch zwischen den Brücken Platz für die Straßenbahn gelassen. Ideologisch ist, wenn man etwas wider besseren Wissens tut.

  9. @Dani: „Ganz wichtige Demo, bräuchte viel mehr Aufmerksamkeit und profesionelle Kampagne über soziale Medien.“

    Da fällt mir das Zitat ein „Es ist sehr schwer, nach Feierabend ehrenamtlich die Welt zu retten, wenn andere sie hauptberuflich zerstören.“ – Siehe dazu die ganzen bezahlten* Pro-Auto Trolle auch hier im Forum.

    *) Meist indirekt durch Milliardeninvestitionen der fossilen Blackrocker in Politik und Medien.

  10. @versteher: „Die Verkehrsplaner sagen“ ist eine falsche Aussage, einige Verkehrsplaner sagen es. Und ja, ich habe mir die entscheidende Sitzung des Stadtrates zu dem Thema am 19. Juni 2025 komplett im Livestream angesehen. Die Entscheidung des Stadtrates, der hier zuständig ist, war mehrheitlich für die vierspurige Variante.

    Was eine später erweiterbare Brücke betrifft, bitte eine Info, welcher der vier Entwürfe dies möglich machen würde. Irgendwie meine ich mal sowas beim Schüßler-Entwurf gehört zu haben. Falls jemand vom Fach hier mitliest, ist sowas statisch realistisch, dass man später eine Brücke um zwei Spuren erweitert? Allerdings sollte die Brücke auch ohne die zwei Spuren optisch einigermaßen akzeptabel sein, was bei Schüßler dann kaum der Fall wäre (Pfeiler für drei Brückenzüge). Und ja, aufgrund der Entscheidung war die Vierspurigkeit eine Planungsgrundlage für die vier Entwürfe.

    Was die Budapester Straße betrifft, bitte ich um eine Quelle oder einen Link, woraus die vorgesehene Erweiterung für die Straßenbahn hervorgeht. Habe ich bisher noch nicht gewußt und es würde mich interessieren, was da wie geplant war. Sehr interessant wäre der nachträgliche „Einbau“ der Straßenbahn im Bereich der Hochstraße, wie wollte man das realisieren?

  11. Mal wieder etwas , um sich an den Kopf zu fassen. Wenn ich lese, das die Taktungen der Tram erhöht werden sollen, muss man sich die Frage stellen, warum? Nach dem Neubau der Brücke (Zeit offen) werden dir Tram‘s genau dur die gleiche Menge der Menschen transportieren. Im Norden von Dresden wohnen und arbeiten zu diesem Zeitpunkt bestimmt etwas mehr Menschen ( ca 4000) . Diese haben aber keine Chance, ihre Wohnung oder Arbeit mit dem ÖPNV zu erreichen. Die Stadt verlängert aber die Linien nicht. Kein Geld ! Wenn ich die ganzen Organisationen lese und diese dazu aufrufen, Bobby Cars usw mitzubringen, kann man sich das zweite Mal an den Kopf fassen . Weltfremd und übersättigt gedacht. Kein neuer Mitarbeiter oder Bewohner des Dresdner Nordens wird daran teilnehmen. Nun gut, lasst die Besseverdiener ihre Kundgebung machen und den heiligen Grahl feiern. Sonne scheint ja

  12. warum schaut der stefan e. nicht selbst ins internet? was solls?

    hier ein artikel aus der sächsischen zeitung vom 9. august 2026

    https://www.saechsische.de/lokales/dresden/dresden-bruecke-an-der-budapester-strasse-vor-knapp-59-jahren-eroeffnet-TWRW6WFOJRDAHEMAI5ZMJGWN5E.html

    hier noch ein weiterer artikel, der berichtet dass die büros auch reduzierte varianten mit weniger spuren mit bedacht haben.

    https://www.saechsische.de/lokales/dresden/carolabruecke-dresden-streit-um-spurenanzahl-flammt-vor-stadtratsentscheidung-auf-77IQF5MYKZD6NFA5EXMHYFV6W4.html

    ja es gibt bestimmt spezielle experten, die sagen, dass nur eine vierspurige variante geht. aber diese experten gibt es ja überall, sei es nur die walrettung, der klimawandel und der fussball. ich würde da mehr auf solche fachleute wie herrn steffen marx oder den früheren strassenbauamtsleiter reinhard koetnnitz hören.

  13. @Alex Menschen, welche denken die Welt drehe sich nur um sie, weglassen! Frage mich, warum noch niemand dieser drolligen Verkehrsgurus eine Tunnellösung vorschlug. Nur für den Fall, dass bei einer Fledermaus das Radar ausfällt. ;D

  14. Um die Brücke zu verhindern, muss nur eine neue Schneckenart gezüchtet werden. Die wird dann dort angesiedelt, um sie damit endemisch werden zu lassen. Schon läuft es. Nur so eine Idee. … Sarkasmus aus!

  15. @Torsten
    Diese Auto Trolle bringen unsere Welt wirklich aus dem Gleichgewicht. Ich vermute, selbige wohnen in der gleichen Straße wie die Fahrrad-Trolle und direkt neben den Elektroroller-Trollen. Ein Glück das man dank Nachtflugverbot nicht den ganzen Tag von den Flugzeug-Trollen genervt wird. Leider spricht darüber niemand aber, die Lastenfahrrad-Trolle nehmen mittlerweile den Auto-Trollen sogar die ausgewiesenen Parkplätze weg. Eventuell holen die zum Gegenschlag aus, denn auch wenn die deutsche Automobilindustrie bald keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, wird man wohl zeitnah günstige aber sehr gut ausgestattete Fahrzeuge aus China erwerben können. Eventuell günstiger als so manches Rennrad und dann sogar ein Wegwerfprodukt bei dem eine Reparatur nicht lohnt, einfach weil die es können. Fair produziert dank linientreuer Arbeitskraft und dank ausreichend Energie aus den Kraftwerken der Kohletrolle-Trolle.

    @versteher
    Ein Stadtrat, eine Landes- oder Bundesregierung wird in unseren Landstrichen demokratisch gewählt. Sozusagen anders als einfach einen Zettel als Zustimmung für die herrschende Partei in die Urne zu werfen. Ich attestiere in unseren Gefilden sogar, dass diese Wahlen ordnungsgemäß, frei und nach unseren Gesetzen erfolgen und somit die Meinung der Bevölkerung bilden. Wenn ein gewähltes Gremium etwas beschließt können wir dies doch akzeptieren. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung nicht eine andere Meinung hätte, würde sich die Verteilung in diesen Gremien ändern und dann eventuell eine andere Entscheidung getroffen werden. Somit muss man auch nach einer Entscheidung nicht mehr mit revolutionären Vorschlägen aus der Deckung kommen. Die Einschätzung einiger Experten oder auch Versteher bildet nicht die Mehrheit ab. So wie es Befürworter von 4 Spuren gibt, gibt es die auch für 2 Spuren oder eventuell für 0 Spuren. Grundsätzliche Ablehnung entsteht eventuell auch schneller als Verständnis, Kompromisse und grundsätzliche Demokratie. Letztere zerstört sich durch sich selbst leider am schnellsten.

  16. lassen wir mal die bundes- und landespolitik aussen vor. und schauen einmal auf die politik in einer gemeinde, ist es nun ein dorf oder eine stadt. nehmen wir an, die gemeinde hat vor, eine brücke neu zu bauen, da die alte fast 60 jährige leider kaputt gegangen ist. alles soll natürlich schöner, grösser und besser werden, damit sich die wähler freuen. die gewählten politiker hoffen damit im sinne ihrer wähler zu handeln, damit sie später wiedergewählt werden und auf ihre erfolge verweisen können. so eine brücke macht ja einiges im wahlkampf her. soweit so gut.

    es gibt nur zwei probleme, da sind zum einen die fachleute, die die planung von verkehrsanlagen studiert haben (in der gemeinde dresden gibt es da sogar die fakultät verkehrswissenschaften an der tu dresden) und das zweite problem ist natürlich das geld. zumal die gemeinde gerade nicht viel davon hat und auf fremdgeld angewiesen ist.
    nun sagen die verkehrsplaner (viele) die brücke geht auch kleiner als bisher. ihr könntet ausserdem noch zusätzlichen stadtraum für wohnungsbau beispielsweise in den anschliessenden besten innenstadträumen gewinnen. eine jahrhundertchance für die stadt! weiterhin ist noch gar nicht klar ist, ob der fremdmittelgeber überhaupt bereit ist, für die zusätzlichen spuren zu zahlen. und dann gibt es es ja noch eine reihe andere brücken in der stadt, die neugebaut werden müssen! für die eine brücke, die im bau ist (nossener brücke), musste man sich schon geld leihen. aussderm fehlt der gemeinde im augenblick geld für andere aufgaben, beispielsweise für die sanierung der schulen oder sportanlagen.

    nun könnte natürlich ein schlaumeier unter den politikern auf die idee kommen und sagen, lass uns die brücke kleiner bauen und geld sparen, welches wir dann woanders zum wohle der gemeinde einsetzen können oder einfach sparen. dann sagen aber die anderen schlaumeier unter den politikern, das ist zu komplex, das können wir den wählern nicht vermitteln. und dann wird so entschieden, wie frau denkt es an das wahlvolk verkaufen zu können und handelt am ende vielleicht gegen die interessen ihrer wähler und ihrer gemeinde. das nennt man demokratieparadoxum. der populismus mit angeblichen einfachen lösungen ist dann nicht weit davon entfernt.

    WIE VIEL MUT KOSTET ES DENN, ZU SAGEN. WIR BAUEN ERST EINMAL ZWEI SPUREN UND HALTEN UNS EINE ERWEITERUNG OFFEN?

  17. @versteher Vielleicht auch erst einmal ganz aus Holz bauen und etwas später dann aus Stein? (Wenn überhaupt nötig.)

  18. @versteher p.s. Würde eine mögliche Erweiterung eingeplant werden, müssten logischerweise auch die Flächen dafür weiterhin freigehalten werden. Da kann man es auch gleich richtig machen. Ein Witz lautet, dass man auch in China zwecks Brückenneubau nachfragte, diese aber höflich ablehnten. Für eine 3 Tage-Baustelle würden sie nicht extra anreisen wollen.

  19. Ach versteher, irgendwie scheint Dir einfach nicht klar zu sein, dass der Fall letztes Jahr entschieden wurde. Da ging es nicht um eine Idee „wir favorisieren jetzt mal einen Ersatzneubau mit vier Spuren“, sondern es war die Entscheidung. Da gab es die Verkehrsplaner und ihre Erkenntnisse auch schon, die finanzielle Lage war auch schon so, dass man sich für eine Kreditaufnahme entschieden hat und der Zustand anderer Brücken hat sich in den letzten 12 Monaten auch nicht dramatisch verändert. Wobei Letzteres aus meiner Sicht nicht das Entscheidungskriterium sein sollte, was über die Elbe gebaut ist. Dresden ist nicht Hinterposemuckel sondern eine Großstadt, die dann auch in der Lage sein muss, Projekte mit größeren Ausgaben zu schultern. Könnte da jetzt so einige aufzählen, die wirklich nicht bei Allen auf Begeisterung stossen bzw. gestossen sind.

    Und zu Deiner Idee mit der Erweiterung, da habe ich mich zwischenzeitlich informiert. Also bei der Budapester Straße war dies in der Tat als Option vorgesehen, deshalb sind die beiden Brückenzüge der Hochstraße so weit auseinander und man hätte die baulich entsprechend geändert, so dass in die Mitte ein weiterer Brückenzug baulich möglich gewesen wäre. Aber dafür wurden auch schon entsprechende Vorbereitungen getroffen, d.h. die Gründung und auch schon teilweise Fundamente etc. Sowas bekommt man nicht für lau und ein Ersatzneubau wäre sowas definitiv nicht. Achja, auch unter Beachtung dieser Zielsetzung hat der Stadtrat letztes Jahr die Entscheidung getroffen, die zuständigen Politiker und ganz bestimmt auch die Mehrheit der Bevölkerung wollen da zeitnah Aktivitäten am Elbufer sehen.

    Ansonsten schauen wir mal, wie groß die Teilnehmerzahl am Sonntag für eine Nullspurvariante ist, vielleicht überzeugt es ja die Stadträte, dass man den Zeitplan umwirft und ganz von vorn (inkl. Planfeststellungsverfahren) anfängt. Übrigens soll am 3 . September ja entschieden werden, welche der vier Varianten gewählt, geplant und gebaut wird. Der Entwurf von TSSB ist für mich aufgrund der Bauhöhe die mit Abstand schlechteste Wahl. Trotzdem wäre es für mich ok, wenn so entschieden wird, weil es eben das Ergebnis eines demokratischen und üblichen Prozesses war.

  20. ja china ist ein tolles vorbild – reinstes führerprinzip

    so geht politik. schwarz – weiß

    ist nur die frage, ob der hechtbewohner wirklich mitspielen dürfte.

  21. @DD-Hecht-Bewohner
    ja und in China wärst du jetzt im Knast weil du die Regierung kritisiert hast (so ähnlich hatte es Anton auch schon Mal formuliert).
    @MMC
    wie ich bereits früher bemerkte halte ich rein demokratische Entscheidungen in Zusammenhang mit wissenschaftlich-technischen Fragestellungen für suboptimal. Dein Arzt geht auch nicht erst ins Wartezimmer und lässt die anderen Patienten über deine Krebstherapieoptionen abstimmen. Ich vertraue hier den Experten der TUD.

  22. @versteher Vorbild? Das leitest Du also von dem Witz ab? Was damit aufgezeigt werden soll, ist die Diskrepanz der Dauer von Bauprojekten hierzulande. Natürlich sind mir Umstände und Missstände in China bewusst. Meine Fresse eh… die Hälfte Deiner Sachen hast Du von dort bezogen. Jede Wette! Bestimmt mit ganz schlechtem Gewissen. Richtig?

    @reality check Realitätsverweigerung!?

  23. @reality check Zum Vergleich (Ja, dieser hinkt etwas, denn es geht um keine Brücke): https://youtu.be/E6BRC8Mou_c

    Trotzdem kann man sehen und verstehen, worauf ich anspielte. ;)

    Bin ganz sicher kein Fan dieser Diktatur. 1989 ist weder vergessen noch vergeben! Es soll Dir nur zeigen, wie die Konkurrenz zu Europa heute zu agieren bereit und auch der Lage ist. Nebenbei bereitet China im Moment die massive Flutung Europas mit E-Autos vor. Ob diese Fahrzeuge wohl hierzulande dann „moralisch angemessen“ abgefackelt werden? Fragen über Fragen? Fest steht für mich, dass Europa zurzeit leider eher die Rolle des schwarzen Ritters spielt. Kann auf die Dauer kaum gut sein.

  24. @reality check p.s. Allein das Peking 1989 der DDR mehrere tausend Soldaten schicken wollte, um z.B. Leipzig in einen Friedhof zu verwandeln, lässt nur Ablehnung zu. Ich erkenne aber auch Realitäten.

  25. Was ich grundsätzlich nicht verstehe: Es gibt auf beiden Elbufern jeweils bestehende 4 Fahrspuren, nebst Anschlüssen diverser Medien, wie Fernwärme, Gas, Wasser usw., aber gefordert wird an der Stelle eine Verengung auf 2 Spuren? Richtig? Also in beide Richtungen vor der Brücke den Verkehrsfluss extra ausbremsen? Das muss man einfach clever finden! ;)

  26. p.s. Noch ein abschließender Punkt: Selbst wenn ein LKW mittels E-Motor fahren wird (wird er), jedoch 80 % der Leute weiterhin ihren Kram im Internet bestellen, aber vielfach diesen Zivilisationsmüll eben nur hin und her schicken (weil es ja so bequem ist), solange werden sich eure Päckchen trotzdem irgendwie bewegen lassen müssen. Bei derartigen Diskussionen schmecke ich immer viel Selbstgerechtigkeit, mit einer Spur von Ignoranz. Gute Nacht!

  27. Lieber Hechtbewohner. Was ist los mit Ihnen, warum so kompromisslos? Ist es Ihnen egal, ob Steuergelder sinnvoll ausgegeben werden? Vielleicht doch ein bissel am Führerprinzip schnuppern? Nur so ein ganz klein wenig?

  28. @DD-Hecht-Bewohner
    Sorry, ich check immer noch nicht was du mir sagen willst…du wirfst mir Realitätsverweigerung vor… Europa spielt den schwarzen Ritter? Eine Diktatur ist effizienter, weil sie frei von moralischen Beschränkungen alles niederwalzen kann? Europa muss sich anpassen und auch eine Diktatur werden oder die Chinesen kommen und machen uns alle platt? Ich verstehe nicht welche Schlussfolgerung ich aus deinen drei letzten Kommentaren ziehen sollte.

    Und wegen der billigen E-autos: denke wir müssen es jetzt mit den Chinesen genau so machen wie die mit uns: klar könnt ihr in Europa Autos verkaufen. Aber nur wenn die hier produziert werden, ihr hier Steuern zahlt und alles in Joint Venture mit europäischen Firmen, so dass wir euer Technologie klauen können…der EU Binnenmarkt ist der größte gemeinsame Markt der Welt….das wissen auch die Chinesen. Und beim Kampf der USA mit China um die Weltherrschaft ist Europa doch fein raus…wenn zwei sich streiten freut sich der dritte :)

  29. DD-Hecht-Bewohner sagt:
    15. August 2026 um 00:01 Uhr

    Was ich grundsätzlich nicht verstehe: Es gibt auf beiden Elbufern jeweils bestehende 4 Fahrspuren, nebst Anschlüssen diverser Medien, wie Fernwärme, Gas, Wasser usw., aber gefordert wird an der Stelle eine Verengung auf 2 Spuren? Richtig? Also in beide Richtungen vor der Brücke den Verkehrsfluss extra ausbremsen? Das muss man einfach clever finden! ;)

    https://www.dnn.de/lokales/dresden/experte-steffen-marx-fuer-zweispurige-carolabruecke-in-dresden-geht-locker-H366KYUILZCWXCY462YKMVN2DY.html
    Warum reichen 2 Spuren?
    „Denn Stau entstehe nicht auf der Brücke selbst, sondern davor und dahinter.“
    Aber du hast ganz sicher einen viel tieferen Durchblick in die Materie als irgend so ein dahergelaufener Professor, Bau- und Verkehrsexperte…#Selbstgerechtigkeit

  30. @reality check: Gibt etliche Beispiel, wo die Fahrspuren im weiteren Verlauf in unterschiedliche Richtungen gehen und da ist es durchaus von Vorteil, dass es mehrere Fahrspuren gibt. Wenn der Verkehr sich dann in eine Fahrrichtung auf einer Spur staut, kann er häufig auf der anderen noch rollen. Radeburger Straße stadteinwärts ist so ein Beispiel oder auch Marienbrücke zum Beginn Könneritzstraße. Früher stadtauswärts auf der Carolabrücke war es z.Bsp. auch so, dürfte jeder kennen, der dort häufiger mal zu Hauptverkehrszeiten mit dem KFZ unterwegs war. Mehrere Spuren können schon sinnvoll sein, sonst gäbe es ja gar keine mehrspurigen Straßen. Und wenn z.Bsp. der Verkehr vom Carolaplatz zum Rathenauplatz sich auf zwei Spuren verteilt, ist der Puffer größer, falls es am Rathenauplatz Probleme beim Abfluss oder irgendwelche sonstigen Einschränkungen gibt. Somit staut sich der Verkehr nicht bis auf den Carolaplatz zurück.

    KI sagt, dass es bei einer zweispurigen Straße 600 bis 1000 Fahrzeuge pro Stunde sind und bei der vierspurigen Variante 1.200 bis 1.800. Ja, da gibt es ganz viele Einflußfaktoren, aber wenn wir z.Bsp. wie hier mehrere große Straßen zusammenführen, ist es vielleicht sinnvoll über die Abläufe in den Kreuzungsbereichen nachzudenken als ein Nadelöhr zu schaffen, mit dem man dann später begründet, dass ja die Kreuzungen völlig ausreichend sind. Und ja, der tägliche Stau in Dresden kostet sehr viele Menschen Lebenszeit und ich finde es völlig legitim, dass man da sich zumindest etwas bemüht, diese Situation nicht noch zu verschlimmern. Die neue Carolabrücke sollte m.E. für alle Verkehrsteilnehmer angemessen dimensioniert sein. Und wer meint, man könnte Autofahrer zum Umsteigen „gängeln“, die Strategie funktioniert offenbar nicht. Weil sonst hätten sich die Zahl der KFZ in den letzten Jahrzehnten deutlich reduzieren müssen, das Gegenteil ist der Fall. Gefällt übrigens auch mir überhaupt nicht, aber es ist eine Realität und diese einfach zu ignorieren, bringt uns nicht weiter.

  31. Danke Stefan, dass du deine persönliche Meinung mit uns teilst! Finde ich super! Ich hatte nur die Meinung eines Anderen (Prof. Marx, Institut für Massivbau) hier geteilt. Prof. Marx ist der Brückenexperte der Landeshauptstadt Dresden und hat z.b..den kürzlichen Balstungstest der Brücke Budapester Straße durchgeführt. Ich bin Neurobiologe und habe keine Ahnung von Verkehrsplanung. Mit deiner Expertise würde ich mich für eine Professur für Verkehrsplanung an der TU Dresden bewerben oder zumindest als Fachkommentator für Verkehrsfragen bei der DNN bewerben. Viel Glück!

  32. @rc
    Der Vergleich zum Arzt und dem Wartezimmer hingt leider, da auf die Entscheidung zur Brücke bezogen, dann ein Mediziner ohne Studium und Expertise das Wartezimmer befragt. Also zum Beispiel im Bereich der Naturheilkunde sicher durchaus anzutreffen. Auch von Ihrer per Ferndiagnose festgestellten Krebsdiagnose meinerseits, habe ich bisher nichts geahnt. Aber allein die jüngste Geschichte in Bezug auf Krankheiten hat gezeigt, dass nicht alle Empfehlungen der Wissenschaft denen die Politik bzw. Regierung gefolgt sind, ausschließlich richtig waren. Ein wissenschaftlicher der die Demokratie ablehnt ist auch wirklich mal was erfrischendes an heißen Tagen und schließt eventuell auch die Lücke zwischen demokratischen, bildungsfernen KI-Trollen und den demokratieüberdrüssigen Trollen.
    Ich schwinge mich nun einfach mal auf den hier gern zu Tode geritten Gaul der Ferndiagnose zum Geisteszustand Andersdenkender: Eventuell ist es auch unbefriedigend, viele Jahre zum Zweck des Studiums geopfert zu haben und dann entscheiden andere, über grundlegende Fragen in unserem Land. Im schlimmsten Fall haben die nicht mal Abitur und wenn es ganz ungünstig läuft, verdienen die sogar noch mehr.

  33. @reality check: Sind es die Verkehrsplaner, die auch die Verkehrsprognose der Stadt Dresden erstellen? Siehe Artikel bei tag24.de von heute *SCNR*

    Ansonsten stelle ich mir den innerstädtischen Verkehr in etwa so vor wie den Datenverkehr im Internet. Wenn da irgendwo ein Knoten nicht leistungsfähig genug ist bzw. eine Leitung (Straße) zu gering dimensioniert, fliesst der Verkehr über eine andere Verbindung. Muss auf keinen Fall die kürzeste sein, sondern nur die (voraussichtlich) schnellste. Und gerade in Zeiten von Navigationssystemen sind solche Umwege ja auch kein Problem. Weiß jetzt auch nicht, ob die Mehrkilometer (273.500 KFZ) so wünschenswert sind, aber damit können sich ja dann gern die Fachleute beschäftigen. Kurzum, wenn sich herausstellen sollte, dass die zentrale Nord-Süd-Verkehrsachse doch etwas knapp dimensioniert ist, wird sich der Verkehr andere Wege suchen. Apropos Dimensionierung, in der DDR wurde (zugegeben sehr optimistisch) die Vierspurigkeit geplant, die Zahl der Autos pro 1.000 EW war in etwa 10% des heutigen Wertes. Die anderen drei innerstädtischen Brücken gab es damals auch schon, die Augustusbrücke auch mit KFZ-Verkehr. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass heute ein PKW fast die doppelte Fahrleistung wie zu DDR-Zeiten hat …

  34. @reality check Bin dem Link zur DNN gefolgt. … Meine Güte … liege am Boden … „Denn Stau entstehe nicht auf der Brücke selbst, sondern davor und dahinter.“ Aha! Brückenexperten eh … ;D
    Ich kann mich kaum halten vor Lachen! Wovon bitte habe ich denn gesprochen? Natürlich entsteht der Stau vor der Brücke. Und warum? Weil es dann vor der Brücke eine Verengung gibt! Das etwas in einer Verengung schneller fließt funktioniert sicher mit Wasser (Venturi-Prinzip), aber nicht mit Fahrzeugen. Kreuzungsbereiche umbauen? Aha! An die 10 % glaubt der doch selber nicht. „Auf keinen Fall dürfe der Anspruch sein, nur den Hauptbahnhof und die Neustadt zu verbinden.“ Nein? Was denn dann? Soll daraus ein spirituelles Erlebnis gemacht werden? ;D

  35. @reality check p.s. Da alle auf diese Brücke zulaufenden Straßen so ausgelegt sind, dass diese 4 Spuren hat, so lautet die Frage, in welche nachfolgenden Kreuzungsbereiche man das entstehende Stauproblem denn dann verlagern will bzw. wie viele Kreuzungsbereiche deshalb „angepasst“ werden müssten? Die „geschätzten“ 10% Kostenersparnis – bei nur 2 Spuren, dafür Umbauten in Kreuzungsbereichen unbekannter Anzahl bzw. Umfang – dürfte zu einer Milchmädchenrechnung werden.

  36. @versteher: Vielleicht war ich da ja auch schon (vor langer Zeit)? Wie dem auch sei, viel Spaß bei der Demo, schaue ich mir dann aus sicherer Entfernung an. Und heute Abend telefoniere ich dann wieder mit jemand, der viele der Brückenbauexperten persönlich kennt. Nix für ungut :)

  37. @Monsieur
    Na wieder frisch gestärkt aus dem Urlaub zurück…und voller Wut im Bauch? Wie ich sehe formuliert der Herr Sklavenhalter wieder selber… Dein Taschenrechnersklave hatte weniger Rechtschreibfehler gemacht…und war irgendwie auch charmanter :)
    Frag doch mal deinen schlauen Elektro-Papagei ob „rein demokratische Entscheidungen halte ich bei wissenschaftlich-technischen Fragestellungen für suboptimal“ bedeutet dass ich Demokratie ablehne! Der wird’s dir dann erklären. Auch in einfacher Sprache. Und auch mehrmals, falls nötig.

  38. Hechtbewohner for Chefplaner. Weg mit der Uni.
    Übrigens die Straße vom Albertplatz zur Carolabrücke ist nur dreispurig, oh Schreck.

  39. @versteher „Hechtbewohner for Chefplaner. Weg mit der Uni.“ Das ist also die Reaktion? Erwartbar dünne! ;D

  40. @rc
    Ich liebe es wie Sie immer mit Vermutungen zum vermeintlichen Gegenschlag ausholen. Aber das so manches auf Vermutungen basiert erklärt einen großen Teil Ihrer Kommentare. Urlaub ist mir fremd. Es mag überraschend für Sie sein, aber nicht jeder verdient auch beim Nichtstun Geld. Für meinen Fall gesprochen ist es lukrativer immer am Ball zu bleiben. Von Wut im Bauch verspüre ich ebenso nicht wirklich viel, eventuell eine Ferndiagnose Ihrerseits oder eine Vermutung. Eigentlich war gar nicht so viel negatives in meinen Worten an Sie. Ich habe lediglich meine Meinung über Sie und Tatsachen festgehalten. Ein Wissenschaftler der Demokratie mit einem Arzt vergleicht, der seine Entscheidung von der Meinung des Wartezimmers ausmacht ist wirklich sehr demokratisch.

  41. Hui, das ist aber mal wieder eine nüchtern-sachliche Debatte hier. Aber lassen wir die Randalos mal beiseite- ich hätte eine Anmerkung/Ergänzung zu @Stefan E., der schreibt „Und wer meint, man könnte Autofahrer zum Umsteigen „gängeln“, die Strategie funktioniert offenbar nicht. Weil sonst hätten sich die Zahl der KFZ in den letzten Jahrzehnten deutlich reduzieren müssen, das Gegenteil ist der Fall.“
    Wo bitte in Dresden werden Autofahrende „seit Jahrzehnten“ „gegängelt“? Da musste ich schon ein wenig bitter auflachen…
    Wobei die grundsätzliche Frage ja ist, ich wiederhole mich da gerne: Wenn das Problem besteht, dass zu viele KfZ in Dresden unterwegs sind, kann man als Stadt auf zwei Arten reagieren: Mehr Platz für KfZ schaffen (der Ansatz der letzten 4 oder 5 Jahrzehnte, der für die heutigen Zustände ursächlich ist) oder aber die Anzahl der KfZ verringern. (Ob man das ideologisch „gängeln“ nennen möchte, sei dahingestellt, in der Sache macht es keinen Unterschied). Andere Ansätze sehe ich nicht, im Prinzip läuft es auf das eine oder andere hinaus.
    Die Carolabrücke kann da gerne als Anzeiger dienen, in welche Richtung es weitergehen soll: Nehmen wir den (in meinen Augen gescheiterten) Ansatz von früher oder gestalten wir mit Blick auf die Zukunft? Runtergebrochen auf die Frage nach 4 oder 2 Spuren für den individuellen Kraftverkehr.
    Ich persönlich bin der Meinung, dass wir zu viele, vielleicht sogar viel zu viele KfZ in Dresden haben und ich hätte gerne weniger.

  42. @Schweesdo Onie: Als Zeitraum 40 bis 50 Jahre sind jetzt etwas weit gefasst, aber wenn man mal z.Bsp. die letzten 20 Jahre nimmt, da wurden immer mal wieder Fahrspuren reduziert oder Straßen verkehrsberuhigt, Parkplätze sind zurückgebaut oder umfunktoniert. Dazu viele neue Ampeln und andere Massnahmen, die für den KFZ-Verkehr nicht von Vorteil sind. Für den Einzelfall betrachtet, sind viele davon auch sinnvoll und richtig (!), in Abwägung aller Verkehrsteilnehmer häufig auch fair. Und die deutlich höhere Verkehrsdichte macht dann eben auch bestimmte Änderungen erforderlich. Nur ganz egoistisch aus Autofahrer-Sicht ist es eben nicht wirklich Fortschritte. Ja, dies mag politisch auch so gewollt sein und am Ende in unser aller Interesse sein, wenn sich dadurch der KFZ-Verkehr verringert, aber Letzteres bezweifele ich doch sehr. Und wenn der Effekt nicht eintrifft, darf man schon die Frage stellen, was es 93% der Menschen nützt. Weil so viele nutzen Stand heute mindestens gelegentlich ein Auto. Da dürften wohl nur Fußgänger einen höheren Anteil haben. Dies bedeutet jetzt nicht, dass wir die KFZ-Infrastruktur ausbauen sollen, aber zumindest überlegen, wo Massnahmen wirklich notwendig sind und wo es eher idelologischen Zielen folgt. Und wenn wir da jetzt Gründe suchen, wie wir die innerstädtische Hauptverkehrachse mit einem Flaschenhals versehen, ist es m.E. genau das. Realität ist, dass auf beiden Seiten auf vier Spuren Verkehr auf die Brücke kommt. Und wer sich vielleicht noch an die leider am Ende sinnlose Sanierungsphase vor dem Brückeneinsturz erinnert, da konnte man tagtäglich live erleben, was die Reduzierung der Fahrspuren zur Folge hat. Keine Ahnung, wo da die Fachleute unterwegs waren, die heute eine zweispurige Brücke für sinnvoll halten. Und, auch da bin ich wieder bei meinem Internetvergleich, unser Verkehrsnetz muß in der Lage sein, die Spitzenlastzeiten einigermaßen erträglich zu bewältigen. Dies ist völlig unabhängig davon, welches Verkehrsmittel es betrifft.

  43. Warum ist es Aufgabe der Stadt, den Menschen die Wahl ihres Verkehrsmittels durch künstliche Verknappung abzunehmen? Wenn sich die Mehrheit für den PKW entscheidet, der perspektivisch immer mehr elektrisch angetrieben wird, ist es nicht besonders zukunftsorientiert gegen diesen Trend zu agieren. Eine Verkehrswende tritt nicht ein, in dem das eine Angebot schlechter gemacht wird, damit das andere Angebot plötzlich attraktiver ist. Warum gegen die Entscheidung vieler agieren, nur weil man für sich selbst eine andere Entscheidung der Fortbewegung wählt? Bei der Carolabrücke kommt noch folgendes hinzu. Wir reden nicht darüber, eine neue achtspurige Stadtautobahn durch die Neustadt zu schlagen. Gefordert wurde der Wiederaufbau der Brücke. Wenn es ums Geld geht, wäre es sinnvoller auf den Wiederaufbau zu verzichten oder diesen vorerst auszusetzen. Ob eine Brücke in 5 oder in 10 Jahren eröffnet wird, macht keinen Unterschied und das allein wird ebenso wenig dazu führen, dass es weniger Autos in der Stadt unterwegs sind, als eine zweispurige Brücke zwischen vierspurige Straßen zubauen. Zukunftsorientiert wäre es, wenn die Infrastruktur zu dem passt, was die Menschen tatsächlich benutzen und nicht zu dem, was sie nach Meinung einiger zukünftig benutzen sollten.

  44. @Stefan E.: „Und wer sich vielleicht noch an die leider am Ende sinnlose Sanierungsphase vor dem Brückeneinsturz erinnert, da konnte man tagtäglich live erleben, was die Reduzierung der Fahrspuren zur Folge hat.“

    Abgesehen von den Schlenkern mit den asphaltierten Buckeln habe ich das ziemlich smooth in Erinnerung. Überhaupt kommt Dresden mir, was Stau betrifft, nicht sonderlich extrem vor, selbst ohne Brücke nicht. Man ruckelt sicherlich manchmal 10 oder 15 min länger, aber man baut eine Stadt ja nicht nur für die Rush Hour.

    Ich find’s krass, wie der gemeine Autofahrer immer nach’m Staat schreit. Mal ist ihm der Sprit zu teuer, dann der Asphalt nicht flächendeckend genug, dann mangelt es ihm an Parkplätzen und Tempo 30 is ihm auch zu wenig. Scheint ’n ganz schöner Jammerlappen zu sein.

  45. Das Bild der eingestürzten Carolabrücke wird sicherlich einmal den Buchdeckel ( Titel: Das Ende von 100 Jahren MIV ) eines künftigen Historikers verzieren.

  46. @Peter M.
    Ohne ein Ranking einführen zu wollen wer am meisten heult (allein Fahrradwege und Ihre Umleitung wegen der hier thematisierten, nicht mehr vorhanden Brücke ermöglichen dem Tempo-Hersteller sicher gute Umsätze), aber die Listen der Befindlichkeiten sind wohl bei allen Verkehrsteilnehmern scheinbar endlos und jeder fühlt sich ungesehen oder zumindest nicht verstanden. Die wirklichen Verkehrsprobleme wie Großstädte haben wir tatsächlich nicht. Das liegt jedoch nicht an der Verkehrspolitik sondern eher daran, dass wir uns im Osten der Republik befinden und auch nicht München oder Frankfurt heißen, nicht mal Berlin und schon gar nicht London oder Paris. Daher könnte man herleiten, dass die Wahrnehmung der zu vielen Autos falsch ist. Dann könnte sich jeder Verkehrsteilnehmer einfach mal beruhigen. Die im Auto, die auf dem Fahrrad und die im Bus und in der Straßenbahn im Stau hinter wartenden Autos. Die Ersparnis bei der Reduzierung der möglichen Spuren ist ein Tropfen auf den sich im freiliegenden Flussbett der Elbe erhitzenden Kieselstein. Wie wäre es, wir halten am Wiederaufbau mit den beschlossenen vier Spuren fest und man beobachtet danach was benötigt wird. Sind es zwei zu viel, ist dies leicht mit Begrünungen zu reduzieren. Sollten in 10, 20 oder 30 Jahren die meisten nur noch Fahrrad fahren, gäbe es eben besonders breite Fahrradwege. Vielleicht holt man auch wieder sportliche Events ans Elbufer und dann wäre die Brücke eine tolle Tribüne. Für Kanu-Wettkämpfe reicht ggf. auch das wenige Wasser.

  47. Vielen Dank, @Stefan E., dafür, dass man auch bei unterschiedlichen Meinungen inhaltlich gehaltvoll und im Tone höflich diskutieren kann- das hat nicht jeder Forist hier verinnerlicht.
    Ich muss gestehen, ich habe keine Zahlen zum Aufkommen von KfZ, und ob diese Zahl steigt, sinkt oder gleich bleibt; und ich will ganz ehrlich sein: Es interessiert mich auch nicht in dem Maße, dass ich anfange, nachzuforschen. Mir persönlich sind es zu viele PKW, die unterwegs sind, auch wenn ich mich arrogant belehren lassen muss, dass ich da offensichtlich falsch liege (Augenroll, aber wir wissen ja, wo es herkommt…!).
    Vielen anderen scheinen es ja ebenfalls zu viele PKW zu sein, da man doch immer und immer wieder Klagen über Staus und fehlende Parkplätze vernimmt. Die nahe liegende Lösung bleibt für mich deshalb die langsame und schrittweise Reduzierung der PKW-Anzahl, was denn sonst? Und wenn man das mittels einer Maßnahme tut, die der Stadt etliches an Geld spart, kann ich darin nichts Schlechtes finden. (Klar, Dampfplauderer verbauen gerne ein paar Millionen zuviel, damit man dann später Grünzeug auf überflüssigen Spuren pflanzen kann; aber zum Glück gibt es auch Leute , die nachdenken können… Sheesh…!)

  48. Bei den Personen in einem Auto handelt es sich nicht selten um Pendler die arbeitsbedingt nach Dresden kommen. Dresden benötigt aber zum eigenen Erhalt Menschen von ausserhalb der Stadt.

  49. „Freiheit ist immer auch die Freiheit der Anderslenkenden.“ ;)

    Wer das Reduzieren von Fahrspuren bereits für eine Form der staatlichen Tyrannei hält, verwechselt individuelle Freiheit schlicht mit dem gewohnten Platzhirschgehabe. Nur endet die eigene Freiheit genau dort, wo sie den Spielraum aller anderen einschränkt – und genau das passiert in einer nur autozentrierten Verkehrsplanung seit Jahrzehnten.

    Die Behauptung, zwei Spuren weniger bedeuteten den verkehrlichen Kollaps, ist eine klassische Milchmädchenrechnung, die das Zählen von Stoßstangen mit tatsächlicher Mobilität verwechselt. Die Reduktion von Fahrspuren senkt nicht die Verkehrsleistung für die Stadt, sondern steigert die Transportkapazität pro Fläche enorm.

    Eine Pkw-Spur schafft im Stadtverkehr maximal 1.200 bis 1.500 Personen pro Stunde (bei einem Schnitt von 1,2 Personen pro Auto). Auf derselben Trassenbreite befördert eine Straßenbahn 5.000 bis 8.000 Menschen und ein Radweg rund 2.000 Menschen. Der Flächenwirkungsgrad für die Beförderung von Menschen steigt um das 4- bis 5-Fache.

    Auch das Argument des vermeintlichen Nadelöhrs hinkt – das hatten wir bereits, als die Bautzner Straße auf zwei Spuren angepasst wurde: Nicht die Anzahl der Spuren auf der Brücke bestimmt den Durchfluss, sondern die Leistungsfähigkeit der Ampeln an den Brückenköpfen (Rathenau- und Carolaplatz). Schneller über die Kreuzung kommt bei vier Spuren kein einziges Auto.

    Kurz und knapp: Es geht nicht ansatzweise um Bevormundung, sondern schlicht um vernünftige Stadtplanung.

  50. Was ist denn eigentlich aus der Kundgebung am Sonntag geworden? Ich konnte lediglich ein Foto finden, auf dem die Teilnehmerzahl auf mich recht überschaubar wirkte. Aber das ist natürlich mein persönliches Empfinden. Dem einen ist manches zu viel, dem anderen eben manches zu wenig.

    Wenn die Forderung nach zwei Spuren von einer breiten Mehrheit der Dresdner unterstützt wird und sich das auch entsprechend zeigt, entscheidet sich der Stadtrat vielleicht tatsächlich noch einmal um. Oder die lautesten Stimmen sind nicht zwangsläufig die meisten sind.

  51. @Monsieur Calvin Candie: Da waren so um die 50 Menschen vor Ort, mit ganz viel guten Willen vielleicht auch 100. Da müsste man vielleicht noch die abziehen, die da zufällig vorbeikommen und einfach mal angehalten haben, was da immer wieder gebrüllt wurde (habe es mir nicht gemerkt, aber irgendein Slogan wurde immer wieder artikuliert). Naja, wenn eine vorher angekündigte und von mehreren Initiativen unterstützte Demo so eine Beteilung hat, da kann man schon sagen, das es offenbar fast kein öffentliches Interesse gibt. Wird hoffentlich der Stadtrat auch erkennen.

    @goldfish: Der Vergleich mit anderen Verkehrmitteln ist ja super, ergibt aber nur einen Sinn, wenn diese gleichwertig genutzt werden können und auch entsprechende Kapazitäten haben. Wie viel mehr Fahrgäste können den ÖPNV zu Spitzenlastzeiten noch zusätzlich nutzen?

    Und was das Thema mit den Spuren betrifft, langsam bin ich da ja langsam etwas müde, aber wenn der Ansatz so stimmt, dann können wir sämtliche mehrspurigen Straßen in Dresden auf einspurig umrüsten. Ist schon schade, dass wir erst jetzt auf diese innovative Idee kommen, wahnsinnig viel Geld hätten wir sparen können. Weil wenn weder Carolaplatz noch Rathenauplatz den Verkehr von zwei Brückenspuren bewältigen können, dann wird es auch bei jeder anderen Kreuzung so sein. Also bitte unbedingt alle Straßen in Dresden auf einer Spur zurückbauen!

  52. Ach herrlicher Vorschlag. Wenn wir zwei Spuren nicht brauchen, dann begrünen wir diese, warum bin ich Schlaumeier nicht darauf gekommen? In so einer reichen Stadt wie Dresden ist das genau der richtige Ansatz. War am Montag im Grünflächenamt. Und die haben doch ehrlich rumgejammert, dass sie kein Geld für Ersatzpflanzungen haben.

    Und Stefan E. möchte ich doch noch gern bitten, endlich die Katze aus dem Sack zu lassen, wer den die geheimnisvollen Brückenexperten sind, wie aufregend. Der heisse Draht in das Wissensimperium?

  53. @Stefan E.
    Danke für deine Hinweise.

    @versteher
    Ich freue mich, wenn ich Sie mit meinen Ideen begeistern kann und bei Ihnen für „Verständnis“ sorge. Also Kompromisse sind Ihnen nicht recht. Nun sind die Kassen klamm und was folgt daraus? Da das Kostenargument in Bezug auf die Zweispuren-Debatte immer angeführt wird, wäre der Verzicht zum Neubau dann nicht die richtigere Konsequenz oder wird die Brücke benötigt, damit man zwischen TU und Neustadt ein paar Minuten Fahrzeit auf dem Fahrrad spart? Es hilft leider auch nicht nur halbherzig zu agieren, besonders nicht bei Großbau-Projekten. Da der Vermerk dazu kam, sich als Stadtrat möglichst wählerfreundlich darzustellen, könnte man auch unterstellen, dass sich der Stadtrat anders entschieden hätte wenn die Mehrheit der Wählerschaft dies mit Stimmen auf dem nächsten Wahlschein belohnen würde. Die Beteiligung am Sonntag bestätigt das Bild eventuell, dass 2-Spuren jedoch nicht dem Wunsch der Mehrheit entsprechen.

  54. ach mister, sie drehen es wie sie es brauchen. es gibt doch gar keine diskussion, was mit den übrig bleibenden mitteln (bei einer zweispurigen varriante) gemacht werden könnte, also hat der wähler doch gar keine wahlmöglichkeit. ich hatte das vorstehend schon einmal erläutert. frau könnte doch einmal über die nossener brücke oder die brücke an der budapester strasse sprechen. es fehlen auch immer wieder die hinweise, dass die strasse zwischen albertplatz und carolabrücke auch nur dreispurig ist und die königsbrücker entgegen ursprünglicher pläne nur zweispurig ausgebaut wird. aber das ist halt komplex…

  55. @versteher: Es wird schon Gründe geben, warum die Albertstraße ab Albertplatz zwei Fahrspuren in Richtung Carolabrücke hat. Und dann wäre da noch die am Carolaplatz einbiegende Bundesstraße B170, der Verlauf über die Brücke führt. Auch wenn dem vielleicht irgendwann (?) nicht mehr so sein sollte, wird trotzdem aus der Richtung einiger innerstädtischer Verkehr kommen, weil die Marienbrücke weiterhin gut ausgelastet sein wird. Am Rathenauplatz teilt sich der Brückenverkehr dann auf drei Spuren auf. In die andere Richtung ist es nicht viel anders. So sieht es jetzt gerade auf der Marienbrücke aus. Bei der Albertbrücke ist auch viel rot.

  56. Na dann eine dreispurige Carolabrücke. Wie wäre es denn damit? Was sagen die geheimnisvollen Verkehrsplaner denn dazu?

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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