Am 28. Mai 2026 um 19 Uhr zeigt die Künstlerin Natalia Bougai ihren Film „d wie dora“. Die Veranstaltung findet in der Feierhalle des Inneren Neustädter Friedhofs an der Friedensstraße 2 statt.

Die Vorführung ist Teil der Week of Discovering European Cemeteries. Die Initiative will Friedhöfe als Teil des europäischen Kulturerbes sichtbar machen. Sie versteht sie nicht nur als Orte der Trauer. Friedhöfe sind „Freilichtmuseen“. Sie vereinen Geschichte, Architektur und Kunst.
Gedanken von KZ-Gefangenen im Mittelpunkt
Natalia Bougai wuchs in Zentralasien und in der Ukraine auf. Sie studierte Geschichte und Germanistik. Zudem studierte sie künstlerische Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.
In „d wie dora“ folgt sie einer Suche nach Lichtblicken des eigenen Ichs in Erinnerungsstücken ehemaliger KZ-Gefangener aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Film zeigt Gedanken dieser Gefangenen in Textform. Die Texte stammen aus autobiografischen Romanen, Erfahrungsberichten und Tagebüchern. Eine zentrale Aussage lautet: „Eine stille Verschwörung der Sprechenden mit sich selbst, sich ihre Selbstbestimmung und Würde zu bewahren.“
Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion zum Thema geplant. Die Veranstaltung dauert eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
d wie dora
- Filmvorführung auf dem Inneren Neustädter Friedhof
- Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr, Friedensstraße 2, 01097 Dresden
- neustaedter-friedhoefe.de


















