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Ab Mittwoch: Laster sind zurück auf Stauffenbergallee

Der Interimsparkplatz am Hammerweg schließt am Mittwoch, 22. April 2026. Die Fläche diente während der Sanierung der Stauffenbergallee als Vorabfertigung für wartende Lkw. Von dort fuhren sie weiter zum Zollhof in der Hartmut-Dost-Straße.

Die Vorabfertigung des Zollamtes mit Parkplatz am Hammerweg schließt am Mittwoch - Foto: Archiv Anton Launer
Die Vorabfertigung des Zollamtes mit Parkplatz am Hammerweg schließt am Mittwoch – Foto: Archiv Anton Launer

Die Bauarbeiten an der Stauffenbergallee dauern noch bis Mai. Die Arbeiten an der Zufahrt zum Zollhof sind jedoch abgeschlossen.

Lkw parken wieder an der Stauffenbergallee

Ab Mittwoch stehen Parkmöglichkeiten nur noch stadteinwärts entlang der Stauffenbergallee zur Verfügung. Das Angebot ist begrenzt. In den Straßen Zum Reiterberg, Hellerschanze und Hartmut-Dost-Straße gilt ein Halte- und Parkverbot.

Die mehrsprachige Beschilderung am Zollstandort wird wieder angebracht. So soll die Orientierung erleichtert werden. Der Gemeindliche Vollzugsdienst begleitet die Einführung der neuen Verkehrsregelung. Auch die Polizei unterstützt in den ersten Tagen.

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Das Hauptzollamt Dresden informierte Lkw-Fahrer und Speditionen über die Änderungen. Es wies auch auf zollrechtliche Vereinfachungen hin. Speditionen ohne wirtschaftlichen Bezug zu Sachsen können andere Versandzollstellen im Bundesgebiet oder in der Europäischen Union nutzen.

Wartende Laster auf der Stauffenbergallee im Mai 2024 - Foto: Archiv Anton Launer
Wartende Laster auf der Stauffenbergallee im Mai 2024 – Foto: Archiv Anton Launer

Fläche wird für Leitungsbau benötigt

Der Interimsparkplatz war von Beginn an eine Übergangslösung. Die Fläche ist seit längerem als Baustelleneinrichtung für Leitungsbauten vorgesehen. SachsenEnergie benötigt das Areal ab Anfang Mai 2026 bis in die 2030er Jahre.

In den vergangenen Monaten lief die Suche nach alternativen Flächen für eine Baustelleneinrichtung oder einen neuen Interimsparkplatz. Es fanden sich keine geeigneten Standorte.

Kein neuer Standort für den Zollhof

Mit der Sanierung der Stauffenbergallee ordnete die Stadt den Verkehrsraum neu. Nach dem Wegfall des Interimsparkplatzes könnten frühere Probleme im Umfeld des Zollhofs erneut auftreten. Die Landeshauptstadt arbeitet mit dem Zoll an Lösungen.

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Nach vier Jahren Diskussion im Stadtrat zum Standort an der Washingtonstraße beendete das Bundesministerium der Finanzen das Verfahren. Es begründete den Schritt mit Erfolglosigkeit. Der Zoll bleibt damit vorerst am bisherigen Standort. Stadtverwaltung und Zoll stehen weiter im Austausch. Das Hauptzollamt Dresden bereitet ein neues Erkundungsverfahren vor.

Lösungsidee durch Stadträte

In einem überfraktionellen Antrag bringen CDU, SPD und Team Zastrow eine Lösungsidee in den Stadtrat ein. Demnach könnte die Vorabfertigung vorübergehend auf einer Fläche westlich der Stauffenbergallee stattfinden, dort ist derzeit Waldgebiet. Details zur Lösungsidee im Neustadt-Geflüster vom 17. April 2026.

Könnte hier erst der LKW-Parkplatz und später ein Umspannwerk entstehen? Das soll nun geprüft werden. Foto: Anton Launer
Könnte hier erst der LKW-Parkplatz und später ein Umspannwerk entstehen? Das soll nun geprüft werden. Foto: Anton Launer

Nachtrag: Grüne kritisieren Blockade durch CDU, Team Zastrow, AfD und SPD

Ulrike Caspary, Mitglied im Bauausschuss für Bündnis 90/Die Grünen: „Seit vier Jahren blockieren CDU, Afd, Team Zastrow und SPD im Bauausschuss einen Umzug des Zollhofs nach Mickten mit immer wieder neuen Prüfaufträgen an die Verwaltung.“ Aus Sicht der Grünen sei der schon lange vorgeschlagene Standort Washingtonstraße in vielerlei Hinsicht am besten geeignet. „Er liegt in einem Gewerbegebiet direkt an der Autobahn, unmittelbar neben einem Baumarkt und weit entfernt von Wohngebieten“, so Caspary. Auch die konkreten Verbesserungsvorschläge der Stadträtinnen und Stadträte für den Standort Washingtonstraße seien von der Verwaltung aufgenommen und umgesetzt worden. Trotzdem habe eine Mehrheit im Bauausschuss im Januar ohne klare Begründung wieder die Zustimmung verweigert.“

Norbert Rogge, Stadtbezirksbeirat in der Neustadt, ergänzt: „Ob nun der neue Vorschlag von SPD, CDU und Team Zastrow eine Lösung sein kann ist nach wie vor offen. Schnell wird es in jedem Fall nicht gehen. Nun stehen wieder LKWs Schlange mitten im Wohngebiet, der Stau zieht sich bis auf die Stauffenbergallee, es gibt kaum Raum zum Wenden, sanitäre Anlagen für die Wartenden fehlen. Die Menschen in der Neustadt zahlen wieder die Zeche für die Blockadehaltung einiger Fraktionen.“

2 Kommentare

  1. Super, wo gibts denn die Eröffnungssause mit Prosecco und Häppchen?
    Was?, die beratungsresistenten Baupolitiker der stramm-rechten Seite haben nicht geladen und sind wie immer mieser Laune?
    Immerhin wird von der Verkehrsbehörde erwartet, heute oder morgen LKW-Parkverbotsschilder aufzustellen. Prosit!

  2. Bin dabei, da können wir erst anstoßen und dann Wetten abschließen, ob es länger dauern wird als bei der Köni-Sanierung.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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