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Evakuierung wegen Weltkriegsbomben

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Beim Abriss der Carolabrücke im Jahr 2025 fanden Arbeiter mehrere Bombenblindgänger. Vor dem Wiederaufbau prüfte die Stadt daher vorsorglich das künftige Baufeld auf mögliche Kampfmittel. Seit Oktober 2025 führte eine Fachfirma dazu Sondierungsarbeiten durch (Neustadt-Geflüster vom 5. März 2026).

Am Fuße der nördlichen Widerlager der ehemaligen Carolabrücke gab es Bombenverdacht. Foto: Anton Launer
Am Fuße der nördlichen Widerlager der ehemaligen Carolabrücke gab es Bombenverdacht. Foto: Anton Launer

Seit Dienstag, 16 Uhr, gilt rund um die Fundstelle ein Sperrkreis von 150 Metern. Der Elberadweg in diesem Abschnitt sowie die Wasserstraße Elbe sind gesperrt.

Es muss evakuiert werden

Kurz nach 18 Uhr meldete die Dresdner Feuerwehr: „Es wurde ein Bombenblindgänger gefunden.“ Die Evakuierung des betroffenen Bereichs erfolgt am Mittwochmorgen. Der Radius beträgt rund 1.000 Meter.

Nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart.

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Eine sofortige Evakuierung ist nicht erforderlich. Die Auffindesituation erlaubt eine planmäßige Entschärfung der Bombe am Mittwoch. Polizeikräfte sichern den Fundort derzeit ab. Bis Mittwoch, 11. März, 9 Uhr müssen alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben.

Dieser Bereich muss evakuiert werden. Karte: Stadt Dresden
Dieser Bereich muss evakuiert werden. Karte: Stadt Dresden

Entschärfung und Evakuierung am Mittwoch, 11. März 2026

Am geplanten Evakuierungskonzept ändert sich nichts. Der Radius bleibt bei 1.000 Metern um die Fundstelle. Betroffen sind rund 18.000 Einwohner*innen. Hinzu kommen Pendler und Touristen, die sich im Gebiet aufhalten.

Alle Personen im Sperrbereich werden gebeten, diesen bis Mittwoch, 11. März, 9 Uhr zu verlassen. Ab 9 Uhr kontrolliert die Polizei das Gebiet und führt noch anwesende Personen hinaus.

Notunterkunft und Transport

Für Bürger*innen, die während der Maßnahmen nicht anderweitig unterkommen können, wird ab 7 Uhr eine Notunterkunft in der Messe Dresden eingerichtet.

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Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) stellen zusätzliche Transportmöglichkeiten bereit. Busse und erstmals auch Straßenbahnen fahren zwischen 7 und 9 Uhr etwa im 20-Minuten-Takt.

Busroute zur Notunterkunft

  • Sachsenplatz
  • Striesener Straße / Gerichtsstraße
  • Pirnaischer Platz / Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus)
  • Messe Dresden

Straßenbahnroute zur Notunterkunft

  • Albertplatz
  • Carolaplatz
  • Augustusbrücke (Blockhaus)
  • Theaterplatz
  • Informationen zu Umleitungen im Straßenbahn- und Busverkehr unter www.dvbag.de

Infos und Bürgertelefon

Das Bürgertelefon ist unter 0351 4887666 erreichbar. Aktuelle Informationen gibt es über WhatsApp (Stadt Dresden), Threads (Feuerwehr Dresden) oder auf dresden.de/bombe.

2 Kommentare

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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