Am Donnerstag, 5. März 2026, hat sich auf der Bautzner Straße in der Radeberger Vorstadt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben der Polizei geschah der Unfall gegen 10.40 Uhr. Mehrere Menschen wurden verletzt, außerdem entstand erheblicher Sachschaden.

Kollision auf Höhe Angelikastraße
Ein 47-Jähriger war mit einem Sattelzug vom Typ Mercedes-Benz Arocs auf der Bautzner Straße in Richtung Albertplatz unterwegs. Nach der Kreuzung zur Fischhausstraße wechselte er vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Dort fuhr ein Toyota Corolla, gesteuert von einem 63-Jährigen. Beim Spurwechsel stießen der Lkw und der Pkw zusammen.
Durch die Kollision kam der Toyota nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Licht- und Oberleitungsmast am Straßenrand. Gleichzeitig geriet der Sattelzug nach links von der Straße. Der Lkw prallte gegen die Haltestelle „Angelikastraße“ und kam anschließend quer über beide Fahrstreifen zum Stehen.
Mehrere Verletzte und hoher Schaden
Der Fahrer des Toyota sowie zwei weitere Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus. Der 47-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Am Toyota entstand ein Totalschaden, auch der Sattelzug wurde erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Durch den Aufprall liefen zudem größere Mengen Betriebsstoffe aus. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von der Wache Albertstadt beseitigten die Flüssigkeiten und sicherten die Unfallstelle.
Straße gesperrt und Zeugen gesucht
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Bautzner Straße in Richtung Albertplatz für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um, wodurch es im Umfeld zeitweise zu Behinderungen kam.
Der Verkehrsunfalldienst der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Polizei sucht Zeug*innen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.
Der Straßenbahnverkehr auf der Bautzner Straße war nach Angaben der Dresdner Verkehrsbetriebe durch den Unfall nicht beeinträchtigt.


















Der berühmte tote Winkel mal wieder in Aktion. Vielleicht sollten LKW verboten werden, wenn sie nicht sicher auf den Straßen zu bewegen sind. Und mit Tempo 30 innerorts wäre der Schaden sicher deutlich geringer ausgefallen und die Gefährdung für Unbeteiligte auf dem Rad- und Gehweg wäre erheblich reduziert worden. Aber sowas sind ja immer weltfremde links-grüne Spinnereien.
Guten Morgen studi, deinem letzten Satz kann ich absolut zustimmen. Und mit diesem, hast du deine restliche Ergänzung sehr treffend zusammengefasst. Gern weiter so! Nur so aus Interesse: warst du etwa beim Unfall dabei? Dann solltest du die Behörden mit deinen Beobachtungen und Erkenntnissen erleuchten.
@Monsieur: Die Unfallbeschreibung ist ziemlich klar, LKW will von links auf rechte Spur wechseln, auf der sich „plötzlich“ ein PKW materialisiert. Da dieser innerorts auch ganz legal rechts überholen darf, ist die Verursacherwahrscheinlichkeit für den LKW-Fahrer schon sehr hoch. Der ominöse „tote Winkel“ scheint hier zugeschlagen zu haben, in ihm konnte sich augenscheinlich ein ganzer PKW verstecken… Bei ähnlicher Konstellation Rad gegen rechtsabbiegender LKW wird ja auch immer wieder versucht, dem Rad eine (Mit)Schuld zuzuweisen (mal auf Vorfahrt verzichten, …..). Da ein aber ein gesetzeskonform mit Spiegeln ausgestatteter LKW aber vorn und seitlich keine tote Winkel haben kann, liegt es wohl wieder an „gar nicht geschaut“ oder „Scheibe mit Nippes oder Gardinen zugehängt“. Und wenn man nicht alle Spiegel im Blick behalten kann, muss man halt die Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Ansonsten dauert es halt vieeel länger….
@monsieur: Der geschilderte Hergang, LKW will von links in die rechte Spur und kollidiert dort mit Pkw, deutet schon stark auf den LKW-Fahrer als Verursacher. Das jetzt schon ganze Pkw im „toten Winkel“ verschwinden (den es bei modernen verordnungskonformen LKW vorn und an den Seiten gar nicht geben dürfte), ist schon erstaunlich! Radfahrern wird in ähnlichen Situationen gern versucht, eine Mitschuld anzudichten („Mal auf seine Vorfahrt verzichten!“), aber da wie hier liegt es wohl eher an „nicht geschaut“. Und nicht ohne Grund sollen LKW innerorts in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen, um genügend Zeit für alle Spiegelkontrollen zu haben. Und dass geringere Geschwindigkeiten auch geringere Schäden verursachen, ist reine Physik!
@Nur mal so, nur mal so eine kurze Frage: Waren die Scheiben des LKW tatsächlich mit Nippes oder Gardinen zugehängt? So sehr ich mich auch bemühe, ich kann keinerlei Gardinen oder Nippes auf dem Foto sehen. Selbst in der größten Vergrößerung des Fotos, sehe ich keine Gardinen. Und was ist ein gesetzeskonform ausgestatteter LKW? Es gibt Regelungen für Neuzulassungen und Regelungen für ältere (Bestand) LKW. Ich kann das Baujahr des LKW auf dem Foto nicht erkennen. Kannst Du mir da vielleicht weiterhelfen? Ich bin Laie in Sachen Lastkraftwagen, möchte Deine Argumentation aber gerne verstehen wollen.
@monsieur
Warum ist das weltfremd? Unsichere LKW sind tatsächlich schon verboten. Das hat auch überhaupt nichts mit „den gRüNeN“ zu tun