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Neueste Neustädterin: Willkommen Lisa!

Am Neujahrstag um 3.31 Uhr erblickte Lisa im Diakonissenkrankenhaus das Licht der Welt. „Im Diako haben wir uns von Anfang an sehr geborgen gefühlt“, sagen die Eltern Karsten und Sarah Merzdorf. Dieser Eindruck bestätigte sich auch, als die Geburt nicht ganz nach Plan verlief. Lisa kam per Kaiserschnitt zur Welt und benötigte anschließend eine kurze kinderärztliche Unterstützung. „Zum Glück ist im Diakonissenkrankenhaus rund um die Uhr eine Kinderärztin vor Ort“, sagt die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg. „In diesem Fall war diese sofort beim Kind, um es nach der Geburt zu versorgen.“

Die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg gratuliert den frischgebackenen Eltern mit Brause und einer Windeltorte. Foto: Diako/Victor Franke
Die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg gratuliert den frischgebackenen Eltern mit Brause und einer Windeltorte. Foto: Diako/Victor Franke

Im Diako ist rund um die Uhr eine Kinderärztin verfügbar. Die leitende Hebamme Lisa Mühlberg erklärt, dass dadurch eine schnelle Versorgung jederzeit gewährleistet ist. Das Krankenhaus mit perinatalem Schwerpunkt legt besonderen Wert auf Sicherheit. Frühgeborene und kranke Neugeborene werden in der neonatologischen Abteilung betreut. Die Kooperation mit der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Dresden am Standort Neustadt stellt die kinderärztliche Versorgung durchgehend sicher. Auch ein Facharzt für Geburtshilfe ist jederzeit vor Ort.

Im Jahr 2025 verzeichnete das Diakonissenkrankenhaus insgesamt 953 Geburten. Darunter waren zwei Zwillingsgeburten. Insgesamt kamen 955 Kinder zur Welt: 477 Jungen, 475 Mädchen und drei intergeschlechtliche Kinder. Lisa Mühlberg betont die Bedeutung eines guten Starts ins Leben für alle Neugeborenen. Damit wurden 2025 etwas weniger Kinder geboren. Das Diako liegt so im Trend der ganzen Stadt – aktuell sind die Geburtenzahlen rückläufig.

Hebammengeleiteter Kreißsaal

Ein Grund für das Vertrauen vieler Eltern liegt im Konzept des hebammengeleiteten Kreißsaals (Neustadt-Geflüster vom 12. Dezember 2023). Dabei werden Schwangere kontinuierlich von mindestens einer Hebamme begleitet. Zur Geburt ist keine Ärztin oder kein Arzt anwesend, sondern eine zweite Hebamme. Die Betreuung beginnt mit zwei Vorgesprächen und reicht bis zur Entlassung. Sie erfolgt ausschließlich durch erfahrene Hebammen.

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Chefarzt Dr. Stefan Ollig sieht darin einen entscheidenden Vorteil. Das Angebot ermögliche es Frauen und Paaren, selbstbestimmt zu gebären. Das Interesse an dieser Betreuungsform sei groß.

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    In dem Artikel heißt es wörtlich:“ Im Diako ist rund um die Uhr eine Kinderärztin verfügbar.“ Das stimmt per se, vermittelt aber den Eltern die den Beitrag lesen den falschen Eindruck, daß Kinder im Diako auch jederzeit notfallmäßig vorgestellt werden können. Das ist nicht so! Die Kinderärztin ist im Diako eigentlich nur für den Kreißsaal und die Neonatologie zuständig. Im äußersten Notfall kann die Kinderärztin in die Notaufnahme gerufen werden, falls sich z.b. ein Kind in einem lebensbedrohlichem Zustand befindet und die Eltern das Kind selber ins Diako bringen, weil sie es nicht besser wissen. Das Kind könnte dann erstversorgt werden, würde aber trotzdem so zügig wie möglich in eine Kinderzentrum verlegt werden. Kinder sollten nicht primär im Diako in der Notaufnahme vorgestellt werden. Dafür haben die Kindernotaufnahmen in der Uniklinik und im Krankenhaus Dresden-Neustadt den Versorgungsauftrag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christoph

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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