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Johanna macht ’ne Trockenpause

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Wegen des niedrigen Wasserstands der Elbe bleibt die Fähre „Johanna“ zwischen Johannstadt und Neustadt außer Betrieb. Sie verkehrt bereits seit Sonnabend, dem 15. August, nicht mehr. Der Elbpegel in Dresden war am Wochenende auf 45 Zentimeter gefallen. Im Laufe des Dienstags soll der Wasserstand wieder auf mehr als 60 Zentimeter steigen.

Zu wenig Wasser in der Elbe, Johanna pausiert aktuell. Foto: DVB
Zu wenig Wasser in der Elbe, Johanna pausiert aktuell. Foto: DVB

Fährbetrieb könnte am Dienstag wieder starten

Die Niederschläge vom Montag wirken sich auf den Wasserstand der Elbe aus. Die Dresdner Verkehrsbetriebe gehen derzeit davon aus, dass die Fähre „Johanna“ ab Dienstagnachmittag, dem 18. August, wieder verkehren kann.

Für einen zuverlässigen Fährbetrieb sind Pegelstände von mehr als 50 Zentimetern erforderlich. Nach aktueller Einschätzung bestehen ab etwa 55 Zentimetern sichere Bedingungen für den Betrieb.

Niedrige Pegelstände führen vor allem an den Anlegestellen immer wieder zu Einschränkungen. Für einen stabilen Fährbetrieb sind ausreichende Zuflüsse im Einzugsgebiet der Elbe notwendig.

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Die Dresdner Verkehrsbetriebe beobachten die Pegelstände fortlaufend. Auf dieser Grundlage prüfen sie die Wiederaufnahme des Fährbetriebs in Johannstadt.

Auch Dampfschifffahrt eingestellt

Auch die Sächsische Dampfschifffahrt hat ihren Betrieb derzeit eingestellt. Wie Sprecher Christoph Springer sagte, beobachte das Unternehmen den Pegel genau und entscheide kurzfristig über das weitere Vorgehen.

Historische Tiefstände lagen noch niedriger

Damit bleibt die Elbe auf einem sehr niedrigen Niveau. Die historischen Tiefstände liegen jedoch noch deutlich darunter. Die bislang niedrigsten bekannten Pegelstände in Dresden stammen aus den Jahren 1947 und 1952. Jeweils Mitte August wurden damals nur 21 Zentimeter gemessen. Im September 1950 lag der Pegel bei 34 Zentimetern. Drei Jahre später wurden 36 Zentimeter gemessen. Im langjährigen Mittel liegt der Wasserstand der Elbe am Pegel Dresden bei rund 1,60 Metern. Während des Jahrhunderthochwassers 2002 erreichte der Pegel 9,40 Meter.

Nachtrag, Dienstag, 9 Uhr

Wie die DVB soeben mitteilen, ist wieder genug Wasser in der Elbe, Johanna fährt wieder. Tatsächlich ist der Elbpegel heute morgen sogar bis auf 75 Zentimeter gestiegen.

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3 Kommentare

  1. Das Informationsmanagement der DVB bezüglich der Fähre Johanna war leider miserabel. Kein Aushang, keine Information in der App. Ich stand am Wochenende bei 35 Grad mit meinen80 jährigen Großeltern am Anleger und weit und breit niemand zu sehen, kein Aushang, keine Info in der App. Wir sind dann mit dem Taxi rübergefahren, weil es anders nicht mit Ihnen machbar war. Auf der anderen Seite haben wir dann vom Fährgartenpersonal erfahren, dass der Betrieb seit dem Morgen eingestellt war und rote Hauben über die Haltestellenschilder gezogen wurden. Warum man die digitale Auskunft nicht aktualisiert hat oder einfach einen Laminierten A4 Zettel am Anleger angebracht hat, ist mir nicht klar.

  2. @Anton: Völlig unverständliche Aktion der DVB, die wissen aber schon, dass nur 70% der Menschen täglich WhatsApp nutzen? D.h. da werdem mal eben 30% ausgeschlossen, die kommen jetzt einfach nicht mehr an die Verkehrsmeldungen ran. Und wer WhatsApp hat, wird sich auch nicht automatisch zwangsweise einen DVB-Kanal abonnieren wollen. Also ich habe wirklich überhaupt kein Verständnis für diese Massnahme. Es kann doch verdammt nochmal nicht so schwer sein, die Inhalte des Kanals auch zeitgleich über die eigenen Website zu veröffentlichen?! Und ja, wenn man dort den Punkt Verkehrsmeldungen aufruft, wird sofort und exklusiv auf die WhatsApp-Variante verwiesen. Bei X konnte man bisher die Meldungen als Nicht-X-Nutzer immerhin noch über nitter.net lesen, ist m.W. bei einem WhatsApp-Kanal nicht möglich. Da muss man zwangsweise im Meta-Universum mitmachen, sonst ist man komplett aus.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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