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Radfahrerin bei Unfall auf der Hauptstraße verletzt

Auf der Hauptstraße in der Inneren Neustadt ist am Donnerstagabend eine 32-jährige Radfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Kraftrad verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.45 Uhr in Höhe der Heinrichstraße.

Die Frau war in Richtung Neustädter Markt unterwegs, als sie nach links in Richtung eines Fahrradständers abbog. Dabei kollidierte sie mit einem 19-jährigen Kraftradfahrer, der sie in gleicher Fahrtrichtung überholen wollte. Die Hauptstraße ist als Fußgängerpassage ausgewiesen, Radfahrende sind dort jedoch zugelassen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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9 Kommentare

  1. Ein Kraftrad ist ein Motorrad und ein Moped gilt als Kleinkraftrad. So etwas müsste die Polizei wissen.
    Was nichts an dem Unfall ändert, glaube ich. Wer abbiegt und die Richtungsänderung nicht mit einem Schulterblick absichert, dürfte mindestens eine Teilschuld haben.

  2. ich fahre regelmäßig da lang, KEIN Radfahrer hält sich daran, dass nur in der Mitte gefahren werden darf und wenn das schon so ist wenigstens langsam (Schrittgeschwindigkeit weil Fußgängerzone mit Radfahrer frei). Heißt bei der Querung der Straße(n) war die Radfahrerin warscheinlich viel zu schnell und hat das Moped gar nicht kommen sehen, was ja eh Vorfahrt hätte. Und dann wird wieder gejammert wenn die Geschäfte Radfahrverbot fordern, was.zugegebwn ein anderes Thema ist, aner eben das des a illegalen und b zu schnellen Fahrens rechts und links der gestatteten Spur(Pflaster)

  3. Hallo Erich, die Heinrichstraße quert die Hauptstraße nicht. Beide, Radfahrerin und Kraftradfahrer waren auf der Hauptstraße in der gleichen Richtung unterwegs.

  4. Auch auf die Gefahr hin, wieder eine jener unerquicklich banalen Feststellungen zu treffen, die weder Beifallsstürme auslösen noch für besondere Originalität gefeiert werden:

    Regeln entfalten ihre größte Wirkung meist dann, wenn sie auch beachtet werden.

    Die Hauptstraße ist geregelt. Wer dort fahren darf, wo gefahren werden soll und welche Rücksichtspflichten gelten, darüber herrscht grundsätzlich kein Erkenntnismangel.

    Trotzdem kommt es zu Unfällen. Nicht, weil die Regeln fehlen, sondern weil Menschen sie übersehen, ignorieren oder Situationen falsch einschätzen.

    So unerquicklich diese Erkenntnis auch sein mag: Viele Verkehrsunfälle entstehen nicht aus einem Mangel an Vorschriften, sondern aus einem Mangel an deren Befolgung.

    Eine Beobachtung, die sich durchaus auch auf andere Verkehrsdiskussionen übertragen lässt.

  5. @Erich: soweit ich es sehe ist die gesamte Hauptstraße Fußgängerzone inkl ‚Radfahrfrei‘ – nicht nur die Spur in der Mitte. Warum sonst sollten die Piktogramme mit der Bitte um langsames Fahren auf den äußeren Spuren angebracht worden sein?

  6. In der Mittelachse ist Sitzbereich mit Bänken, dort also Aufenthaltsqualität mit Barockfiguren und Pflasteroberfläche. Sicherlich „soll“ oder „muß“ dort der Radverkehr nicht lang. Cool wäre es, wenn alle Radler jeweils die rechte Fahrbahn nutzen, also stadteinwärts auf der Westseite und auswärts die Ostseite. Dann wäre es eine Art Einbahnsystem, und die paar wütenden Rentner der autogeilen Zeit, welche das „Problem“ erst hysterisierten, würden etwas mehr Übersichtlichkeit bekommen und sich nicht ständig „erschrecken“, wenn mal ein radfahrendes Etwas kommt. Sowas gibts eben heute, auch wenn viele nur Autofahren kannten.

  7. Ich fahre oft mit dem Rad auf dem Fußweg oder in Zonen, in denen es toleriert bzw. erlaubt ist. Niemals würde ich aber auf die Idee kommen, rücksichtslos zu rasen oder auch nur im Ansatz Fußgänger zu gefährden. Ich weiß nicht, wo das Problem sein soll. Mein Gehirn verbietet mir, schneller zu fahren als nötig, und ich achte immer darauf, dass ich für eine plötzliche Gefahrenbremsung ausreichend Zeit und Platz habe.
    Jede noch so blöde Regelung ist weniger wert als der gesunde Menschenverstand und eine gegenseitige Rücksichtnahme.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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