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Erneut Brand am Alten Leipziger Bahnhof

Seit dem Vormittag ist die Feuerwehr Dresden am ehemaligen Leipziger Bahnhof im Einsatz. Der Einsatzort liegt an der Leipziger Straße in der Leipziger Vorstadt. Der Alarm ging um 10.32 Uhr ein.

Feuerwehreinsatz auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs - Foto: Roland Halkasch
Feuerwehreinsatz auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs – Foto: Roland Halkasch

Vegetation gerät in Brand

Nach bisherigen Angaben geriet aus noch ungeklärter Ursache eine etwa 10 mal 10 Meter große Vegetationsfläche in Brand. Bereits während der Anfahrt nahmen die Einsatzkräfte starke Rauchentwicklung und deutlichen Brandgeruch wahr.

Nach dem Zugang zum Gelände stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich das Feuer über ein Vordach auf eine angrenzende Lagerhalle ausgebreitet hatte. Der Rauch verteilte sich in der rund 200 Meter langen Halle bereits auf etwa zwei Drittel der Fläche. Die Halle dient der Lagerung verschiedener Waren und Gegenstände.

Brand in Halle gestoppt

Mehrere Trupps unter Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff. Sie setzten zwei Strahlrohre ein. Um die Wasserversorgung zu sichern, alarmierte die Leitstelle ein Tanklöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche nach. Die Einsatzkräfte verhinderten eine weitere Ausbreitung des Feuers im Gebäude.

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Löschroboter zur Entrauchung

Für die Entrauchung kam das Löschunterstützungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Striesen zum Einsatz. Das Fahrzeug ist ein ferngesteuerter Löschroboter auf Raupenfahrwerk. Es kann Brände bekämpfen und Gebäude belüften. Dabei verdrängt es Rauchgase mit einer Leistung von bis zu 90.000 Kubikmetern pro Stunde. So verbessern sich die Sicht- und Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte.

Zur Entrauchung der Halle kam das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60) der Feuer- und Rettungswache Striesen zum Einsatz – ein ferngesteuerter Löschroboter auf einem Raupenfahrwerk. Foto: Feuerwehr Dresden
Zur Entrauchung der Halle kam das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60) der Feuer- und Rettungswache Striesen zum Einsatz – ein ferngesteuerter Löschroboter auf einem Raupenfahrwerk. Foto: Feuerwehr Dresden

Verletzt wurde niemand. Gegen 13.30 Uhr meldete die Feuerwehr per Threads, dass der Einsatz abgeschlossen ist. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Im Einsatz waren rund 35 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen und der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche. Bereits vor knapp einem Jahr hatte es an fast der gleichen Stelle gebrannt (Neustadt-Geflüster vom 6. Juni 2025). Die teils leerstehende Güterschuppen werden immer wieder von Wohnungslosen als Übernachtungsmöglichkeit genutzt.

7 Kommentare

  1. Die Ursache ist doch glasklar. Dort hinter der Baracke befindet sich seit Monaten der wohl größte Drogenjunkie-Auflauf samt Zeltlager ever in DD. Da stromern etliche voll-derangierte Gestalten lustig umher und machen stoffbedingt nur Mist. Seltsam daß es nicht jeden Tag brennt. Schon nach Tagen war es eine Mega-Mülldeponie, keine Ahnung woher die den ganzen Müll anschleppen und dort sansammeln. Die Wagendörfler nebenan wollen dort nicht aufräumen, weil es haufenweise Drogenspitzen gibt. Der Wahnsinn wird wohl geduldet, damits um den Bahnhof nicht so viel Trubble gibt.

    Die völlig ruinösen Baracken gehören abgerissen, das ist eine nur kleine Aufgabe des glorreichen Eigentümers. Der hier inzwischen groteske „Denkmalschutz“ ist bei Ruinen rechtlich unwirksam, dann bitte gleich die Drogenmüllhalde mit beräumen. Dann brennt dort auch nix mehr mal eben so „im Gebüsch“. Danke.

  2. @quarkreden: prima das du so gut Bescheid weißt über die Lebenssituation der Menschen am Alten Leipziger Bahnhof. Vielleicht hast du ja Lust dich dafür zu engagieren wohnungslosen Menschen eine bessere Alternative zu bieten und nebenbei noch deine Vorurteile abzubauen. Für ein ehrenamtliches Engagement kannst du dich unter folgender Adresse informieren: https://dresden.ehrensache.jetzt/

    LG David

  3. Der/die/das Quarkbesen weiß offensichtlich bestens Bescheid was die „voll-derangierten Gestalten“ da so treiben. @Quarkbesen: Woher stammen deine Erkentnisse? Aus gezielter Beobachtung, aus Darstellungen Dritter oder aus ’selber mitmachen‘? Das würde mich wirklich mal interessieren.
    Hast du möglicherweise konkrete Hinweise?

  4. Oh da kam ja doch noch die Traumtänzerfraktion aus ihren Löchern. Aber das wundert niemand.
    Zur Ssche: den Leuten dort ist schlicht nicht zu helfen, zu schwer ist Drogensucht und Schädigung. Ob hier überhaupt „Sozialarbeit“ stattfindet ist nicht ersichtlich. Diese Leute brauchen keine Hilfe, und sie sind nicht „mal eben so obdachlos“ sondern das ergibt sich aus deren eigenen Zustand.
    Wer all den Quark nicht glaubt, einfach hingehen und mal echte Erfahrungen sammeln. Es muß in Deutschland niemand obdachlos sein, eine Bleibe wird immer vom Staat angeboten. Hier liegt der Schwerpunkt vielmehr auf „Drogenabhängigkeit“, alles andere ist nur Beiwerk und daher bedingt. „Sozialarbeit“ in Deutschland beläßt meist die armen Leute in ihrer ausweglosen Situation, trotz vieler solcher Berufstätigen sieht man keine grundhafte Besserung über Jahre. Der Berufsstand ist befangen, die eigenen Jobs qua Sozialarbeit nicht abzuschaffen. Vielmehr entstand eine in guten Zeiten aufgeplusterte Sozialindustrie, welche immer mehr Staatsknete abverlangt.
    Ein Beispiel aus der Problemlage ist der Drogenshop auf der Kamenzer Straße, wo täglich eine ärztliche Ausgabe an Ersatzdrogen an Kunden stattfindet. Der Laden erhält eine Pauschale pro Kunde von ca. 50€/Tag, der Rubel rollt. Aussteigewilligkeit aus dieser ärztlichen Abhängigkeit ist nicht gern gesehen, solche Kunden versucht man im Bezug zu halten. Eine echte Hilfe oder gar eine Verbesserung der Kunsumierung bei Kunden ist nicht auch nach vielen Jahren nicht erkennbar. Eher werden es immer mehr Kunden. Das „System“ ist auch hier allein auf Profit ausgelegt, ein Musterbeispiel für die deutsche „Sozialindustrie“.

    Aber viel Spaß euch auf GLOBUS. Vielleicht findet ihr Wege der echten Hilfe.

  5. @Quarkbesen:

    Und Dein Vorschlag? Ab mit denen ins Lager? Oder anderweitiger Zwang? Fentanylstreets a la Seattle in der Flutrinne? Erschießen? Verhungern lassen? Hauptsache, Grund und Boden werden privat gewinnbringend genutzt und das jeweilige Kanzly beeidet mit Hand auf der Bibel „So wahr mir Gott helfe“?
    Ich verstehe den Sinn Deiner beiden Kotzereien nicht.

  6. Peter Michaeli, den Quark muss man nicht verstehen. Da schreibt sich ein verbitterter, verletzter Zeitgenosse seinen Frust von der Seele. Wer weiß was ihn treibt. Vielleicht ist er ein „Opfer“ dieser „Sozialindustrie“ und dieses „Drogenshops“, den er so wissend und detailliert beschreibt. Er schreibt ja von: „…mal echte Erfahrung machen…“. Bei Ex- Rauchern erlebt man auch häufig ein ähnlich aggressives Verhalten, gegenüber aktiven Rauchern. Möglicherweise handelt es sich hier um einen reinen Schutzmechanismus, der mit einfachen ‚Totschlagargumenten‘ untermauert werden muß, um sich bewusst abzugrenzen. Wenn dem so wäre, dann wäre das sehr traurig für den Quarkbesen. Aber: alles spekulativ.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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