Am 5. Mai 2026 findet in der Dresdner Neustadt eine Kundgebung statt. Beginn ist 16 Uhr auf dem Vorplatz der Scheune sowie der Alaunstraße. Veranstalter ist das Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen e.V.

Die Aktion steht unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“. Anlass ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Verein macht auf bestehende Barrieren aufmerksam. Er fordert konkrete Verbesserungen für eine inklusive Gesellschaft.
Forderungen nach gleichberechtigter Teilhabe
Nach Angaben des Vereins stoßen viele Menschen mit Behinderungen im Alltag auf Hindernisse. Diese betreffen unter anderem Wohnen, Bildung, Mobilität, Arbeitsmarkt und Gesundheitssystem. Die Barrieren erschweren eine gleichberechtigte Teilhabe.
Manuel Schramm, Vorsitzender des Vereins, äußert sich zur aktuellen Situation. „Wir erleben gerade, dass soziale Fragen wieder verhandelbar gemacht werden. Genau das dürfen wir nicht zulassen – Menschenrechte stehen nicht zur Debatte“, sagt er.
Hinweis auf Verpflichtungen aus der UN-Konvention
Auch der Vorstand verweist auf rechtliche Grundlagen. Annett Heinich erklärt: „Die Kundgebung versteht sich als klares Signal: Inklusion ist keine freiwillige Leistung, sondern eine Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention.“ Politik und Gesellschaft tragen aus Sicht des Vereins Verantwortung für die Umsetzung.
Vor Ort sind Redebeiträge und Mitmach-Aktionen geplant. Zudem gibt es Raum für Austausch. Erwartet werden Vertreter aus Politik, Selbstvertretung und Zivilgesellschaft.

















