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Alaunplatz-Trinkbrunnen außer Betrieb – Graffiti sorgt für Probleme

Unbekannte haben den Wasserspender am Alaunplatz mit schwarzer Farbe besprüht. Ein Großteil davon konnte inzwischen zwar schon entfernt werden. Aber von der Sprühaktion wurde offenbar auch die Wasserdüse getroffen. Das hat Folgen: Aus hygienischen Gründen muss die Anlage erneut komplett auseinandergebaut, gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Im schlimmsten Fall sind sogar Ersatzteile nötig.

Verschmutzte Düse des Trinkbrunnens auf dem Alaunplatz - Foto: Anton Launer
Verschmutzte Düse des Trinkbrunnens auf dem Alaunplatz – Foto: Anton Launer

Ärgerlich ist das auch deshalb, weil der Brunnen erst in der vergangenen Woche für die Saison fit gemacht worden war. Wann er nun tatsächlich wieder in Betrieb gehen kann, ist aktuell noch offen. „Das ist ein herber Rückschlag“, sagt Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Trinkwasserbrunnen seien ein wichtiger Beitrag zur Abkühlung in der Stadt und zur Gesundheitsvorsorge. „Unsere mehr als knappen finanziellen Mittel reichen nicht aus, um zusätzliche Reinigungsmaßnahmen zu beauftragen“, so Döll.

Besprühter Kugelbrunnen auf dem Martin-Luther-Platz - Foto: Anton Launer
Besprühter Kugelbrunnen auf dem Martin-Luther-Platz – Foto: Anton Launer

Dabei ist der Alaunplatz kein Einzelfall: Auch auf der Tannenstraße und am Martin-Luther-Platz wurden die Brunnenanlagen beschädigt und besprüht. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Erste Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass die Instandsetzung mehrere tausend Euro kosten könnte. Neben den direkten Reparaturkosten entstehen zudem zusätzliche Aufwände für Personal und Logistik.

Der Trinkwasserbrunnen am Alaunplatz wurde bereits im Jahr 2012 in Betrieb genommen und gehört damit zu den etablierten Anlagen im Stadtgebiet.

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Bis der Brunnen am Alaunplatz wieder läuft, müssen Durstige also erst einmal auf andere Wasserquellen ausweichen. Auf dresden.de gibt es eine Übersicht.

Besprühte Abdeckung des Schalenbrunnens an der Tannenstraße - Foto: Anton Launer
Besprühte Abdeckung des Schalenbrunnens an der Tannenstraße – Foto: Anton Launer

Weitere Hinweise zum richtigen Verhalten bei Sommerhitze hat das Amt für Gesundheit und Prävention auf www.dresden.de/hitze zusammengefasst. Die Verhaltens- und Gesundheitstipps sollen helfen, bei Hitze und Sonne einen kühlen Kopf zu bewahren.

10 Kommentare

  1. Laut einigen selbst ernannten Helden muss die Neustadt genauso aussehen. Es darf ja nicht der Eindruck entstehen, dass Dinge die für die Gemeinschaft gelten sauber und nutzbar sind. Großen Dank an die „Künstler“

  2. @freigeist…. wenn man deren persönliches Eigentum, zB.Handy, pc oder kleidung zerstören/beschädigen würde…könnte man auf stockhiebe verzichten. Es scheitert aber schon am erwischen…

  3. Bei dem Brunnen war das jetzt wahrscheinlich nur eine kurze Kritzelei, die schnell und unbemerkt stattgefunden hat. Aber bei manchen riesigen Graffitis an Häuserwänden (und ich meine jetzt nicht die bestellten Graffitis) frage ich mich, wieso etwas unbemerkt entstehen kann, das muss doch dauern. Vielleicht sollten wir auch alle etwas mehr Mut haben oder weniger gleichgültig sein und dann vielleicht auch einfach mal die Polizei rufen.

  4. Die Neustadt verkommt jeden Tag mehr und die Assis und Vandalen übernehmen es. Die Hauptsache ist aber, das Strafzettel verteilt werden.24/7. Das Sozialarbeiter ( Schlichter) bezahlt werden. Wo sind sie denn? Stelle und Geld streichen. Dann hört man auf der Strasse nie nasalesprechende Generation, wie tooool das alles ist. Der Höhepunkt war die Mai Nacht. Nur Assis

  5. Vor 10 Jahren habe ich auch in der Neustadt gewohnt. Jetzt war ich mal wieder da und erschrocken wie runtergekommen alles wirkt nicht zuletzt wegen dieser Sinnlosgraffities. Machte sich früher der Hausbesitzer noch die Mühe ein neues zu entfernen, bleibt das augenscheinlich heute. Ein Minderheit scheint hier die Neustadt übernehmen zu wollen und „Dresden dreckig“ machen zu wollen. Die Lebensqualität leidet augenscheinlich sehr. Bin froh dort weg zu sein. Eh alles zu eng, vollgestellt mit Autos und stressig wegen der vielen Menschen.

  6. Das ist die Schattenseite der Neustadt. Asoziale Möchtegern-Aktivisten, die meinen, sie dürften sich alles erlauben und die allen Neustadt-Bewohnern die Lebensqualität versauen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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