In einer grauen Vorzeit, als die Anzahl der Dönerläden in der Neustadt im niedrigen einstelligen Bereich rangierte, und man mit Burgern die gelbe Möwenschwinge verband. In dieser Zeit, 20 Jahre ist es her, öffnete zum ersten Mal ein kleiner Imbiss auf der Louisenstraße: Curry & Co.

„Eigentlich wollten wir eine Bar aufmachen“, erinnert sich Susanne Meyer-Götz. „Aber damals gab’s ja so viele gute Bars hier in der Ecke und wir hatten keine zündende Idee“, ergänzt Simone. Die beiden Schwestern führen das Curry & Co. gemeinsam. Der Vater hatte dann die Idee, dass es in der Neustadt keine gute Currywurstbude gebe.
Gesagt, getan. Am 17. März 2006 eröffneten die Schwestern ein Lädchen für Würstchen mit Soße und Pommes frites dazu. „Anfangs waren die Wände schwarz“, sagt Susanne. An die Schlange zur Eröffnung können sich die beiden noch gut erinnern. Was heute Standard ist, zur Eröffnung ein Schnäppchen anzubieten, war damals noch eine Seltenheit. „Und dann war auch noch der Schlüssel weg, wir mussten die Leute über die Hintertür reinlassen“, Simone muss grinsen, wenn sie an die verrückten Tage denkt. Damals haben die Currysisters auch regelmäßig selbst hinterm Tresen gestanden, teils bis nachts um 2 Uhr.
Den Traum von der Bar haben sich die beiden dann doch noch erfüllt, indem sie im Nachbarhaus den „Club der Republik“ eröffneten, den übernahm dann später ihr Bruder Stefan, denn am Schillerplatz lockte die nächste Herausforderung mit Curry & Co. Nummer 2. Der Grundstein für ein weltweites Curry-Imperium schien gelegt. Später folgten Filialen in Leipzig und Chemnitz.
Doch die Expansion stieß an Grenzen, die Lädchen in Chemnitz und Leipzig gibt’s nicht mehr. „Wir konzentrieren uns jetzt wieder voll auf Dresden, da bleibt noch Zeit für ein paar andere Nicht-Curry-Projekte“, sagt Susanne.
Der Geburtstag wird mit einer großen Tombola gefeiert. Beim Kauf einer Currywurst oder Pommes gibt es ein kostenloses Los dazu. Jedes Los gewinnt. Es gibt verschiedene Preise und Überraschungen. Die Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.
Vielfalt auf der Speisekarte
Curry & Co. bietet verschiedene Varianten der Currywurst an. Auf der Speisekarte stehen geräucherte und gebrühte Currywurst mit milder oder scharfer Sauce. Es gibt auch Rindswurst und eine vegane Variante. „Das ist inzwischen die am zweitmeisten verkaufte Variante“, sagt Simone. Zum Sortiment gehören zudem Kroketten und Currywurst-Bowls.
Auch bei den Saucen gibt es mehrere Sorten. Neben der klassischen Currysauce stehen Erdnuss-, Honig-Senf-, Zwiebel-Chilli- und Käse-Jalapeño-Sauce zur Auswahl.
Curry & Co.
- Louisenstraße 62, 01099 Dresden
- www.curryundco.com

















Die vegane Currywurst ist mega! Als ich diese zum ersten mal aß, glaubte ich zunächst, meine Wurst sei verwechselt worden. Weiter viel Erfolg!
Nicht zu vergessen die Gemüse-Pommes aus Pastinaken und Karotten, glaub ich. Die Soßen liebe ich auch sehr.
Ich liebe Pommes von der CDU ❤️
Besser „CDU Pommes“ als „SED Ketwurst“ mit „roter Soße“
Herzlichen Glückwunsch und immer eine gute Wurscht! Schau immer wieder gern vorbei, wenn ich zu Besuch in der Neustadt bin.
warum Werbung immer nicht deklariert wird…
glückwunsch, und wenn ihr euch noch um die herkunft der toten tiere kümmert wäre ich richtig glücklich.
Besten Pommes der Stadt und auch super vegane Currywurst!
Es ist aber sehr sehr ärgerlich das diese deutlich teurer als die tierische ist.
Und das Konzept; wenn man sein eigene Verpackung mit nimmt spart man Prozente, – allerdings gibt es kein Geschirr zum dort essen… was dann ja toll wäre!
Glückwunsch….
@Merz mich nicht voll:
Was genau wollen sie uns mit ihrem Beitrag sagen? Sie leben doch nicht etwa in einer Bubble?
@01099
Also die besten Pommes der Stadt sind das sicher nicht. Und wenn die Mitarbeiter, nachdem sie in der Einfahrt geraucht haben, sich zumindest mal die Hände waschen würden, würden wir da vermutlich auch mal wieder hingehen. Wer hat schon Bock auf Nikotin-CWP. Aber vielleicht ist das ja auch besser geworden, wenn die Cheffinnen wieder häufiger da sind. Die CDU Mitgliedschaft ist uns komplett egal. Was uns allerdings etwas aufstösst ist die offensichtlich gute Bekanntschaft mit Herrn Heinke. Da ist doch ein Schelm, der Böses denkt………
Herrlich, da wird sich echaufiert, wenn Menschen Mitglied einer Partei sind, die nicht ins Weltbild der Kommentarschreiber passt. Und wir reden nicht von Nazis oder radikalen Linken. Da wird zum Boykott aufgerufen, aber bestimmt sonst so tun als sei mer besonders weltoffen und tolerant und dafür am Besten demonstrieren. Und dann nicht mal ein Mindestmaß an menschlicher Sozialkompetenz zeigen- Realsatire vom Feinsten!. Glückwunsch an die Schwestern, dass das alles so funktioniert.
Hallo Erich: zumindest hier im Neustadt-Geflüster hat niemand zum Boykott aufgerufen.