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Sicklebird – Zwischen Dream Pop und Orchesterfantasie

Getroffen im Hot Shüzzle – unterwegs zur Scheune

Sicklebird vor dem Blechsschloss - Foto: Johannes Haupt
Sicklebird vor dem Blechsschloss – Foto: Johannes Haupt

Sicklebird schreibt Songs seit 2004 – sein erstes Konzert spielte er zwei Jahre später bei einer offenen Bühne. Seitdem hat sich einiges verändert, der Sound aber bleibt: sehnsuchtsvoll, verträumt, verspielt. Musikalisch bewegt er sich irgendwo zwischen Experimental und Dream Pop – mit viel Atmosphäre, aber ohne feste Genregrenzen.

Die Dresdner Szene erlebt er als vielfältig, aber nicht immer zugänglich

Wer vernetzt ist, kommt weiter – wer neu einsteigt, tut sich oft schwer. Offene Bühnen für neue Acts fehlen, Clubs setzen häufig auf Bekanntes. Umso wichtiger seien Orte wie die Scheune oder das Hole of Fame, die auch neue Stimmen zeigen.

Aktuell arbeitet Sicklebird an audiovisuellen Projekten, bei denen Bild und Musik zusammenlaufen sollen. Außerdem gibt es da noch eine Idee, die seit Langem mitläuft: ein Rockorchester, bei dem mehrere Bands gleichzeitig auf der Bühne stehen.

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Genrefremde Wunschkollaborationen?

Casette Pirata, Japanese Breakfast und Nina Chuba – Acts, die klanglich aus ganz anderen Richtungen kommen, aber genau deshalb reizen. Für Sicklebird geht’s dabei um neue Impulse, andere Sichtweisen – und unerwartete Schnittmengen.

Dresdner Artists, die man laut Sicklebird auf dem Schirm haben sollte

Lea Černi, Emotionally Absentminded Consideration, Sad Fußball und Tinted House.

Sicklebird: Popmusik mit Gitarrae - Foto: Johannes Haupt
Sicklebird: Popmusik mit Gitarrae – Foto: Johannes Haupt

Wichtige Orte und Formate für ihn sind

Distilled & Bottled, das Festival Sound of Bronkow, das Hole of Fame, die Scheune und das Kollektiv Kumpels and Friends.

Was er sich für die Szene wünscht?

Mehr Support untereinander – und weniger Grenzen im Kopf, was möglich ist.

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Sicklebird

Über den Autor

Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster wird in unregelmäßigen Abständen diese Interviews hier veröffentlichen.

Interview und Musikstückchen

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4 Kommentare

  1. Das ist vermutlich das Format des Artikels, aber ich hätte gern mehr über ihn erfahren. Es gibt einige Stichworte, aber was ihn als Künstler ausmacht, wird nicht so spürbar.

    Denn großartig ist er – die 20 Jahre Erfahrungen merkt man ihm an, er spielt wundervollen Pop, in dem man sich verlieren kann. Da ist einfach viel.

    Allerdings: Open Stages gibt es einige. Und viele davon sind auch zu finden. Rein für Musiker:innen weniger, aber für gemischte Kunst. Außerdem gibt es viele Indie-Locations und Jam-Sessions. Das Problem ist aus meiner Sicht, dass es oft an Personal fehlt, das Anfragen verwaltet und sich um Social Media und die Website kümmert. Daher läuft vieles über Mundpropaganda.

    Locations für bezahlte Konzerte … schwierig.

  2. Tipp (bzw copypaste Fehler): es heißt Distilled & Bottled, nicht Distilled & Bottledtilledandbottled

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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